Stellungnahmen behandelt

Neumarkt-St. Veit - Einen Schritt weiter ist die Stadt in Sachen Flächennutzungsplan. In der jüngsten Sitzung hat der Rat die eingegangenen Stellungnahmen zum ersten Entwurf behandelt.

32 Bürger hatten nach der ersten Auslegung ihre Stellungnahmen abgegeben, in erster Linie vor dem Hintergrund, Bauflächen auf ihren Grundstücken zu realisieren. Da sich die Anfragen in einigen Stellungnahmen jedoch auf Flächen in Überschwemmungsgebieten der Rott bezogen haben, konnte der Stadtrat in diesen Fällen nicht seine Zustimmung erteilen.

Bürgermeister Erwin Baumgartner begründete dies damit, dass dies in rechtlicher Hinsicht nicht zu gestatten sei. Ausnahmefälle - beispielsweise bei Baulücken - wären nur in Absprache mit dem Landratsamt als Genehmigungsbehörde oder dem Wasserwirtschaftsamt zu gestatten. Weiterer wegweisender Bestandteil des Flächennutzungsplanes: die Vermeidung der Zersiedelung im Außenbereich.

Planer Eberhard von Angerer verwies auf einen Missstand, der sich schon jetzt durch die Zersiedelung ergebe. Einfamilienhäuer im Außenbereich bezeichnete er als Unsinn und in bezug auf die Anschlusskosten auch als unökonomisch, noch dazu wenn kein ausreichender Siedlungsansatz vorhanden sei.

Bürgermeister Erwin Baumgartner betonte, dass fünf Häuser noch lange kein Dorf seien. Man müsse Grenzen schaffen, "alles geht nicht". Vor allem gelte es auch, die Landwirtschaft mit all ihren Immissionen zu schützen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Samstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Neumarkt-Sankt Veit

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser