Startschuß für neue Kinderkrippe

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Beim ersten Spatenstich durfte natürlich die "Baufirma St. Vitus" nicht fehlen. Zur Seite standen ihnen Florian Artinger (von links), Lorenz Wastlhuber, Steffi Pröckl, Christian Hadlich, Schwester Irmgard, Werner Kitschke, Bürgermeister Erwin Baumgartner, Ignaz Obermeier, Michael Asbeck und Pfarrer Franz Eisenmann.

Neumarkt-St. Veit - Lange wurde auf den Spatenstich für die Kinderkrippe gewartet, nun war es soweit. Im nächsten Frühjahr sollen dort zahlreiche Kinder einen Betreuungsplatz finden.

Maler, Maurer, Zimmerer oder Baggerfahrer - sie alle waren gleich am ersten Tag gekommen, um beim Bau der Kinderkrippe neben dem Kindergarten St. Vitus mit anzupacken. Ausgestattet mit Spaten und Bauhelmen konnten die Kinder - Bürgermeister Erwin Baumgartner begrüßte sie auch als "Baufirma St. Vitus" -es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht.

Ähnlich ging es auch Pfarrer Franz Eisenmann - die Kirche ist Betreiber der Kinderkrippe. Weil sich der Untergrund schlechter als erwartet herausgestellt hatte, mussten die Bauarbeiten verschoben werden. "Wir haben lange geplant und beratschlagt. Heute ist endlich der Startschuss", freute sich der Stadtpfarrer. Mit dem Bau werde ein Zeichen für die Kinder der Stadt, für die Familien und für die Zukunft der Stadt gesetzt, war er sich sicher. "Für die Familien und die Kleinen ist dies ein guter Tag", sagte Eisenmann. Im Frühjahr nächsten Jahres soll die Einweihung sein.

Auch Bürgermeister Erwin Baumgartner sieht den Spatenstich als weiteren Schritt für die Kinderfreundlichkeit der Stadt. Eine Lücke wird geschlossen, denn eine Betreuung für unter Dreijährige fehlte bislang neben den beiden Kindergärten, dem Hort und der Mittagsbetreuung. Dass dieser Schritt nötig war, dieser Meinung war der gesamte Stadtrat.

Etwa eine Million Euro ist für den Bau der Krippe veranschlagt. Abzüglich der Fördergelder hat die Kommune etwa 400000 Euro zu schultern. Eine Menge Geld, wie es Baumgartner selbst sagte. "Das Geld ist gut investiert." Die Kosten sind im Vergleich mit anderen Kommunen im Durchschnitt, viele Vorschriften seien einzuhalten und ein wirtschaftlicher Bau soll es auch sein. "Es ist eine Investition in die Zukunft, nämlich für unsere Kinder und unsere Familien", sagte Baumgartner.

Auch Kindergartenleiterin Schwester Irmgard freute sich über das Ende der Wartezeit. "Mit dem Spatenstich bauen wir etwas für die Jüngsten und unterstützen die Familien", sagte sie. Die Kinder hatten für diesen Tag das Lied "Wer will fleißige Handwerker sehen" einstudiert.

Während der Bauphase wird es in der Badstraße eng, einige Parkplätze fallen weg. Für die Freibadgäste gibt es während dessen Ersatzparkplätze in der Birkenstraße, die die Familie Rauscheder zur Verfügung stellt.

hi/Neumarkter Anzeiger

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