Stadtfest: Ansturm auf Jubiläumsfeier des TSV

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Die Schankkellner leisteten Akkordarbeit.

Neumarkt-St. Veit - "Einen so guten Besuch hatten wir noch nie", strahlte TSV-Vorstand Harry Eberl über das ganze Gesicht. Der Ansturm auf das Fest lag nicht zuletzt am schönen Wetter.

Alles, was der Sportverein an Biertischgarnituren hatte aufbringen können, war aufgestellt worden, um dem Besucheransturm Sitzgelegenheiten zu bieten. Und die etwa 120 Helfer des TSV hatten alle Hände voll zu tun, um Durst und Hunger der Gäste zu stillen.

Stadtplatzfest in Neumarkt-St. Veit

Schon kurz nach 20 Uhr hatte es geheißen: "Steckerlfisch san aus!", so groß war der Ansturm in der lauen Sommernacht, die wohl dafür entschädigen sollte, dass das Fest im vergangenen Jahr verregnet war. Und so freute sich auch Pfarrer Franz Eisenmann, endlich in den Genuss des Stadtplatzfestes im Wohnzimmer des schönsten Stadtplatzes im Rottal, wie der TSV geworben hatte, zu kommen. "In meinem ersten Jahr als Pfarrer hier war das Fest wegen Unwetterwarnung abgesagt worden, letztes Jahr hat es geregnet. So richtig kriege ich das Fest erst heuer mit", freute sich der Seelsorger.

Die 120 Helfer des TSV ließen es im Jubiläumsjahr des 125 Jahre alten Vereines aber auch an nichts mangeln. Kulinarische Spezialitäten aus aller Herren Länder, ob Gyrospfanne, Hamburger, Garnelen, Paella oder Pizza ließen keine Wünsche offen. Der Obst- und Gartenbauverein servierte wie gewohnt Salate.

Stadtplatzfest in Neumarkt-St. Veit

Wein aus Caneva, Bier vom Fass oder "Hugo", das Trendgetränk Nummer eins sorgten bald für gute Stimmung auf dem Stadtplatz, für die die Stadtkapelle Neumarkt-St. Veit bereits am Nachmittag auch in musikalischer Hinsicht verantwortlich war. Am Abend dann heizten "Pegasus" mit Schlagern, aktuellen Hits und Rocksongs ein.

Immer wieder ein Genuss die Atmosphäre bei einbrechender Dunkelheit, wenn die vielen farbigen Strahler die schönen Fassaden beleuchten. Davon nahmen die Kinder allerdings nicht viel Notiz. Denn entweder sie waren zu sehr beim Bauklötzestapeln beschäftigt, drehten eine Runde nach der anderen mit der Bimmelbahn oder führten wahre Kunststücke am Trampolin vor.

Vergnügen auf der einen Seite, viel Arbeit auf der anderen. Denn nach dem Fest ging es für den Sportverein ans Aufräumen. Der letzte, der in den frühen Sonntagmorgenstunden dann ins Bett fiel, war TSV-Chef Harry Eberl selbst. Mit dem Aufräumen der Umleitungstafeln und der Freigabe des Verkehrs durch den zuvor gesperrten Parkplatz war dann auch für ihn das Fest beendet.

je/Neumarkter Anzeiger

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