Gewerbegebiet soll nicht zum Slum werden

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Neue Lampen sollen verhindern, dass ds Gewerbegebiet zum Slum verkommt.

Neumarkt-St. Veit - Verkommt das Gewerbegebiet an der Landshuter Straße zum Slum? Diese Befürchtung hatten zwei Gewerbetreibende (wir berichteten). Jetzt will die Stadt handeln.

Lesen Sie hier den Bericht des Neumarkter Anzeigers vom Samstag:

Stadt hat Lampen bereits bestellt

Wolfgang Hobmaier und Franz Weingartner hatten die Verwahrlosung des Gewerbegebietes an der Landshuter Straße bemängelt. Jetzt hat die Stadt Neumarkt auf die Kritik der beiden Gewerbetreibenden reagiert. Sie will jetzt Lampen installieren und auch die marode Werbetafel erneuern.

Dies teilt zumindest Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner mit. Demnach seien die zehn Lampen bereits bestellt, die zukünftig den Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße von Lidl bis zum Gewerbegebiet ausleuchten sollen. Zehn Lampen sind es, die laut Natascha Pigac vom Neumarkter Bauamt aufgestellt würden. Kostenpunkt: 6300 Euro.

Auch das marode Hinweisschild, mit dem die Stadt Neumarkt bislang um den Kauf von Gewerbegrundstücken geworben hat, soll erneuert werden, wie es seitens des Bürgermeisters heißt. Die Hinweistafel werde laut Bürgermeister entfernt, zumal diese "eigentlich unzulässigerweise auf einem fremden Grundstück" stehe.

Auf eine neue Konstruktion will die Stadt jedoch verzichten, Baumgartner hofft auf ein Entgegenkommen der Gewerbetreibenden, die ihrerseits einen Werbeständer - auf städtischem Grund - angebracht hätten; darauf könne auch die Stadt ihre Werbetafel montieren, so Baumgartners Vorschlag. "Wir sind auch bereit, soweit erforderlich, eine geringe Miete zu zahlen", bietet das Stadtoberhaupt an.

Auch im Falle des Busses, der auf einer Straße im Gewerbe seit längerer Zeit sein Dasein fristet und vor sich hin rostet, scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Wie Karin Huber von der Pressestelle des Landratsamtes Mühldorf mitteilt, habe die Abteilung Abfallwirtschaft im Landratsamt Mühldorf den Besitzer des Busses bereits darauf hingewiesen, das Gefährt zu beseitigen. Weitere Schritte würden erst dann eingeleitet, sollte der "Handlungsstörer", wie in diesem Fall der Besitzer des Busses im Juristendeutsch genannt wird, dieser Forderung nicht nachkommen.

je/Neumarkter Anzeiger

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Wird Gewerbegebiet zum Slum?

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