Solarstrom wird zum Sozialstrom

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Pioniere in Sachen Solarstrom: Willi Lutz, Hans Holz und Wolfgang Wegener wollen neue soziale Wege gehen und damit auch den Ort und die Region stärken.

Niederbergkirchen - Fotovoltaik, Windstrom, Biogas sind momentan in aller Munde. Die regenerativen Energieformen haben stark an Bedeutung zugelegt.

Fotovoltaik, Windstrom und Biogas kennt jeder, der Ausstieg aus dem Atomzeitalter ist beschlossen. In Niederbergkirchen, Bayerns Vorreitergemeinde in der Sonnenenegie, plant eine Projektgruppe Bürgeranlagen, bei denen die soziale Komponente im Vordergrund stehen soll.

Mit Bürgersolaranlagen nimmt die Gemeinde Niederbergkirchen eine Vorrangstellung ein. Die Anlagen sieben und acht werden am Dienstag eingeweiht. Nicht umsonst gilt Niederbergkirchen seit Jahren als führend in Sachen Fotovoltaikstrom und Solarwärme, der Deutsche Meistertitel der kleineren Gemeinden in den Jahren 2003 und 2008 spricht Bände. Jetzt aber gehen die Experten vor Ort neue Wege. Weitere Bürgersolaranlagen sind geplant, diesmal aber mit dem Schwerpunkt auf die soziale Komponente. "Jeder Niederbergkirchener Bürger soll die Möglichkeit haben, am Profit über Fotovoltaikstrom teilzuhaben. Vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Normalverdiener", umreißt Wolfgang Wegener von der Projektgruppe Niederbergkirchen das Ziel, das er sich mit seinen Mitstreitern Hans Holz und Willi Lutz gesetzt hat.

Von den herkömmlichen Bürgersolaranlagen in Niederbergkirchen unterscheidet sich das Projekt dadurch, dass sich Bürger ohne Berücksichtigung der persönlichen Finanzsituation an einer Solaranlage beteiligen kann - ohne eigene Mittel einzubringen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Samstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

 

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