Ein schönes Fest ohne Ärger

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Am letzten Tag dreht diese Familie noch ein paar Runden mit dem Autoscooter. Nach zehn Tagen endete das Volksfest in Neumarkt-St. Veit, Festwirt und Schausteller sind zufrieden mit dem Verlauf.

Neumarkt St. Veit - Zum Auftakt bestes Wetter und zum Ausklang nur leichter Nieselregen. Festwirt Josef Zens und die Schausteller sind mit dem Verlauf des Volksfestes zufrieden.

Das Fazit fällt bei allen positiv aus. Festwirt Josef Zens und die Schausteller sind sich einig: Hinter ihnen liegt ein schönes Volksfest.

Für Josef Zens war bereits der Auftakt mit dem Volksfestauszug ein Erlebnis. Denn selten würden sich so viele an einem Auszug beteiligen. "Für ein Volksfest ist es die beste Werbung, wenn der erste Tag gut läuft", sagt er. Seit elf Jahren ist er für das Wohl der Gäste im Bierzelt verantwortlich. Umso mehr freut es ihn, dass sich während der zehn Tage alles im Rahmen bewegte. Den Anwohnern für deren Verständnis zollt er seinen Respekt.

Größere Probleme im Zelt aufgrund übermäßigen Alkoholkonsum habe es nicht gegeben. Zu Beginn des Festes sei es zwischen zwei Jugendlichen zu einem Streit gekommen, in dessen Folge einer mit dem Masskrug zuschlug. "So etwas hat man leider nicht unter Kontrolle." Auch mit der Sperrstunde habe es während des Festverlaufs keine Schwierigkeiten gegeben.

Mit der Auswahl an Bands und Kapellen will Josef Zens für einen ausgewogenen Mix an Unterhaltungs- und Blasmusik sorgen. In Absprache mit den Musikern hat er den Lärmpegel im Zelt runtergefahren - aus Rücksicht auf die Besucher.

"Ich bin viel auf anderen Volksfesten unterwegs, um zu sehen, was dort den Gästen geboten wird", sagt Josef Zens. Denn er will seinen Gästen Abwechslung bieten - mit neuem Rahmenprogramm. So ging gestern das erste Vereins- und Mannschaftswatt-Turnier über die Bühne. Erstmals zu Gast waren auch "Dstoabacher Goaßlschnalzer" und "Flash Dance". Nicht den gewünschten Erfolg brachte die "Pfingst-Rosen-Party", die Josef Zens im nächsten Jahr nicht mehr durchführen wird.

Auch von Seiten der Stadt Neumarkt-St. Veit ist nur positives zu hören: "Schon der Volksfestauszug war mit einer riesigen Beteiligung der Vereine ein großartiger Anfang und das Wetter hat das Seine getan", sagt Bürgermeister Erwin Baumgartner. Dieser gute Start in die Volksfestzeit zog sich über die gesamte Dauer. Ob Flohmarkt, Seniorentag, Familientag oder Tag der Jugend - das Stadtoberhaupt ist mit dem Verlauf mehr als zufrieden.

"Bei der Schaustellerbesprechung gab es keine Kritik, sondern eigentlich nur Lob für die gute Zusammenarbeit, insbesondere auch mit dem Bauhof", sagt Baumgartner. Er lobte die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und dankte den Nachbarn für deren Nachsicht und Geduld.

Zu Rudolf Stey kommen die Besucher des Volksfestes, um Rosen zu schießen. Seit etwa 35 Jahren ist der Neumarkter auf dem Volksfest mit seinem Stand vertreten. Für ihn hat sich jedenfalls alles gelohnt. "Es war ein schönes Fest und das Wetter war 1a", sagt er. Auch Richard Schwenold vom Kettenkarussell spricht von einem "optimalen Wetter" und ist zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Mit seinem Traditionsgeschäft ist er immer wieder mal auf dem Volksfest in Neumarkt-St. Veit vertreten - je nachdem wie die Termine liegen.

Auch vonseiten Simona Thalkofer ist nur Positives zu hören. Zentral liegt der Autoscooter auf dem Festplatz, für viele Jugendliche ein Treffpunkt. Probleme hat es auch hier während der zehn Tage keine gegeben.

hi/Mühldorfer Anzeiger

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