Rottstadt soll schöner werden

Neumarkt-St. Veit – Die Verkehrs- und Werbegemeinschaft Neumarkt-St. Veit gründete einen Arbeitskreis Stadtmarketing, der sich zur ersten Zusammenkunft im Vitusstüberl traf.

Die Teilnehmer strotzten geradezu voller Ideen und wollen diese möglichst bald in die Tat umsetzen. Wie kann man Neumarkt-St. Veit und besonders die Zufahrtswege schöner gestalten, den Fremdenverkehr ankurbeln oder die Durchreisenden zum Verweilen in der Rottstadt einladen? Anregungen dazu kamen genügend, diese gilt es nun zu sammeln, um ein Leitbild zu erstellen. Die vorhanden Potenziale seien ausbaufähig, so der Tenor im Arbeitskreis.

Thema der Sitzung waren auch die Schandflecken in der Stadt, außerhalb des schönen mittelalterlichen Stadtplatzes, die sich negativ auf das Stadtbild auswirkten. Zum einen Sauberkeit, wozu besonders die Hundebesitzer zur Mithilfe aufgerufen sind, zum anderen die Gestaltung von sanierungsbedürftigen Häuserfassaden gehöre zum Plan der Ortsverschönerung. Es kam der Vorschlag, die Einwohner in Form einer Mitmach-Plakette einzubeziehen und dafür Sachpreise und Gutscheine abzugeben. Dies stärke auch das Wir-Gefühl.

Der Arbeitskreis Stadtmarketing möchte auch die Wohnqualität in Neumarkt durch Förderprogramme verbessern, deren Konzepte jedoch noch zu erarbeiten seien. Angedacht sind ferner Projekte wie Verschönerung der Hausfassaden und Neugestaltung der Parkanlagen durch Stadterneuerungsprogramme oder durch Stiftungen nach einem Punktesystem zu fördern, wobei dies nicht nur für den Altstadtbereich gelten sollte.

Auch die stadteigene Homepage hinsichtlich der Fremdenverkehrswerbung sollte verbessert werden. Dies alles sei jedoch nur zu verwirklichen, wenn diese Zielsetzungen durch ein Miteinander sowie geschlossene Zusammenarbeit unterstützt werden.

In der Meinungsbildung wurden die vorhandenen drei Kreisel angesprochen, die als Werbeplattform für Neumarkt als Einkaufsstadt genutzt werden könnten, versehen mit Logo und einem "Herzlich willkommen". Ruhebänke aus bekannten Weltorten könnten eine besondere Attraktivität sein. Angesprochen wurde auch der Stadtplatz und dessen Gestaltung nach der Fertigstellung der Umfahrung von Neumarkt-St. Veit.

Erörtert haben die Versammlungsteilnehmer die Entfernung der Kurzparkzonen und die damit verbundene nötige Disziplin der Parkplatzbenutzung am Stadtplatz für Kunden und nicht nur für die Beschäftigten. Auch die Schaffung eines Busparkplatzes für Busreisende in Stadtplatznähe diskutierte die Versammlung.

Walter Jani erinnerte an den 1839 gegründeten Verschönerungsverein Neu-markt, der sich bis zur Vereinsauflösung 1914 für Renovierungen, Verschönerungen, Anpflanzungen oder auch für Anschaffungen neuer Straßenlaternen einsetzte. Im Rahmen eines Vortrages im Frühjahr will er dies der Bevölkerung näher bringen. Terminiert wurde die nächste Zusammenkunft auf den 9. Januar. hus

hus/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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