Aus dem Rheinland nach Bayern

+

Neumarkt-St. Veit/Niedertaufkirchen – Vor 50 Jahren wurden rheinische Industriebauern im Landkreis sesshaft.

In Neumarkt-St. Veit, Stetten, Mettenheim und Zangberg, so berichtete der Mühldorfer am 24. Oktober 1959, hätte sich diese „neue Bauerngruppe“ niedergelassen. Der Name „Industriebauern“ deshalb, weil sie in ihrer Heimat der wachsenden Industrie wichen, bevor sie in Bayern eine neue Heimat fanden. Der wachsende Wohnungsbau hatte beispielsweise die Familie von Gisela und Hubert Roßkothen in die Knie gezwungen, die einen stattlichen Hof in Duisberg besessen hatten. „Es entstanden immer mehr Hochhäuser. Wir Bauern fühlten uns beengt“, erzählt Gisela Roßkothen. Auch, weil die Industrialisierung im Rheinland immer mehr vorangetrieben wurde, hat sich die Familie schließlich dazu entschlossen umzusiedeln.

Die damals 25-Jährige war frisch mit ihrem Hubert vermählt, als ein Makler die Eheleute und die Schwiegereltern von Gisela Roßkothen nach Bayern vermittelte – 750 Kilometer von ihrer Heimat entfernt. Fiel die Trennung vom Rest der Familie nicht schwer? „Wer etwas anfangen oder aufbauen wollte, der musste flexibel sein und etwas unternehmen.“

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

Zurück zur Übersicht: Region Neumarkt-Sankt Veit

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser