Premiere für "Der Weiberfeind"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Drei Männer am Wickeltisch, von links der Bauer Vitus (Richard Wimmer), der Hausl (Martin Werkstetter) und der Dienstbub Luki (Martin Angermeier).

Neumarkt-St. Veit - Die Theatergruppe des Trachtenvereins "Taubenbergler Stamm" hat im Saal des Gasthauses Zens in Hofthambach das dreiaktige Lustspiel von Sepp Faltermeier "Der Weiberfeind" aufgeführt.

Lesen Sie hier den Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Dienstmagd kuriert Weiberfeind

Neumarkt-St. Veit - Die Theatergruppe des Trachtenvereins "Taubenbergler Stamm" hat im Saal des Gasthauses Zens in Hofthambach das dreiaktige Lustspiel von Sepp Faltermeier "Der Weiberfeind" aufgeführt.

Wer die beiden ersten Aufführungen versäumt hat, hat am Freitag, 13., und Samstag, 14. November, jeweils um 20 Uhr noch Gelegenheit, dies nachzuholen. Mitwirkende des Stücks sind Richard Wimmer, Martin Werkstetter, Martin Angermeier, Markus Buchner, Gabi Kattner, Karin Ehm, Gabi Deinböck und Renate Geltinger. Die Spielleitung hat Renate Geltinger.

Bauerntheater „Weiberfeind der Taubenbergler“

Der Bauer Vitus (Richard Wimmer) lebt mit seinem Vater Hausl (Martin Werkstetter) und dem Dienstbub Luki (Martin Angermeier) allein auf seinem Hof. Der Vater ist pumperlgsund und sterbenskrank zugleich, stirbt an einem Tag gleich mehrmals und er hält seinen Sohn samt Dienstbub Luki sehr schön auf Trab. Vitus hat indessen immer wieder wechselnde Haushälterinnen. Diese vermittelt ihm stets sein Freund, der Schmuser Martl (Markus Buchner). Vitus will jedoch von den Frauen nichts wissen. Er entlässt seine Haushälterinnen immer nach wenigen Wochen, da jede sich erhofft, einmal Bäuerin auf dem Hof zu werden. So führt der Vitus einen drei-Männer-Haushalt und er beteuert immer wieder, von den Weibern nichts wissen zu wollen.

Erst als die vom Schicksal arg gebeutelte Dienstmagd Vroni (Karin Ehm) auf dem Hof erscheint und ohne Heiratsabsichten gute Arbeit leistet, verwandelt sich der "Weiberfeind". Einem glücklichen Ende scheint also nichts mehr im Wege zu stehen, denn plötzlich "will" der Bauer, der nicht nur in die Vroni, sondern auch in deren Kindlein vernarrt ist. Nun aber will die Vroni nicht und es dauert eine Weile, bis der Bauer mit seinem Werben endlich Gehör findet.

Die Lachmuskeln der Besucher werden in diesem Stück mit seiner abwechslungsreichen und Humor geladenen Bühnenhandlung immer wieder stark strapaziert. Ein zusätzlicher Ansporn dürfte für die Darsteller der verdiente und reichliche Szenenapplaus sein. Die Maske obliegt Resi Huber und Monika Reichl ist als Souffleuse im Einsatz.

lh/Mühldorfer Anzeiger

Zurück zur Übersicht: Region Neumarkt-Sankt Veit

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser