In Neumarkt schlägt der Blitz ein

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Der Klassiker unter den Opeln: Mantas wie dieser dürfen bei einem Opel-Treffen nicht fehlen.

Neumarkt-St. Veit - Wenn jede Menge Blitze nach Neumarkt-St. Veit kommen, dann hat das nichts mit einem Gewitter zu tun, sondern mit dem Blitz auf der Kühlerhaube.

Der Opel-Club OSC Magics Mühldorf lädt am Wochenende vom 10. bis 12. Juli zum 2. Internationalen Opel-Treffen nach Kai bei Neumarkt.

Klangvolle Namen wie Admiral, Rekord, Senator, Kadett oder Calibra haben sie, die Opel-Modelle älteren Jahrgangs. Egal, wie viele Jahre der fahrbare Untersatz auf dem Buckel hat, egal wie aufgemotzt oder schlicht: "Hauptsache Opel", sagt Markus Schlagbauer, Vorsitzender des OSC Magics Mühldorf, der dieses Opel-Treffen am zweiten Juli-Wochenende beim Kaiwirt in Neumarkt-St. Veit veranstalten. Es ist die zweite Veranstaltung dieser Art, die der Club mit seinen rund 20 Mitgliedern nach der Premiere vor drei Jahren in Niederbergkirchen stemmen will.

"Wir hoffen, dass wir dieses Mal ein besseres Wetter haben", sagt Schlagbauer, denn 2006 hatte es dem OSC das ganze Wochenende verregnet. Immerhin seien es dennoch 150 Wagen gewesen, die aus allen Richtungen zum Opel-Treffen nach Niederbergkirchen gekommen waren. Anders als in Niederbergkirchen sei das Areal in Kai flach, was dann auch weniger Probleme bereiten dürfte, sollte es wieder regnen. Schlagbauer erinnert sich, dass vor drei Jahren der Einsatz von Traktoren notwendig wurde, weil die Wiese zu feucht geworden ist.

Fehler, aus denen man lernt. Umso mehr hat es die Mühldorfer Opelfreunde gefreut, als sie bei der Stadt Neumarkt-St. Veit auf offene Ohren stießen. "Die haben gar nicht lange rumgetan und uns schnell die Erlaubnis für das Fest gegeben." Und das Rahmenprogrammen für dieses Fest mit Campingmöglichkeit hält einiges bereit. Rockig geht es bereits am Freitag, 10. Juli, zur Sache, wenn die ACDC-Coverband Spellbound aus Altötting im Innenhof des Gasthauses Kai Klassiker von "Highway To Hell" bis "Rock'n'Roll-Train" bei ihrem Konzert durch die Boxen jagt.

Am Samstag dann bahnt sich die Jury ihren Weg durch den Fuhrpark, schließlich gibt es jede Menge Bewertungskategorien, um beispielsweise das älteste Auto, den auffälligsten Heckler oder Frontler (Spoiler), den schönsten Innenraum oder die größte Leistung auszuzeichnen. Auch für die weiteste Anreise gibt es ein Präsent, ebenso für den stärksten Club, der sich am Treffen beteiligt. "Beats vom Hof", heißt es dann am Samstagabend, wenn am 11. Juli zur Discoparty aufgelegt wird. "Nicht zu vergessen diverse Clubspiele, die zwischendrin für Stimmung und Gaudi sorgen sollen", verspricht Schlagbauer. Sonntag ist schließlich Abreisetag.

Wenn etwa 300 Fahrzeuge kommen würden, wäre er schon zufrieden, sagt der Chef des OSC Magics, der selbst leidenschaftlicher Fahrer eines Opel Calibra ist und auch gerne "schraubt": "Ein A-Manta und C-Ascona liegt bei mir zerlegt rum", ein langfristiges Projekt, das er irgendwann mal umsetzen werde.

Wie wird man überhaupt zum Opel-Fahrer? Schlagbauer sagt, dahinter verberge sich eine ganz einfache Philosophie: "Teilweise hängt es vom Freundeskreis ab, teilweise von der Familie. Fährt der Vater Opel, fährt man selbst auch einen Blitz."

Das ändere auch keine Krise, wie sie vor Monaten bereits Opel in die Schlagzeilen gebracht hat. Und so bleibt der OSC Magics auch nach wie vor offen für neue Mitglieder. Jeden zweiten Donnerstag im Monat trifft sich der Stammtisch im Sportheim Mößling.

je

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