Jubiläumsfest am 30. September 

"Effekt der Schulfamilie" in Oberbergkirchen

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Seit 10 Jahren gibt es den Schulverband der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. 
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Oberbergkirchen - Vor zehn Jahren schlossen sich vier Gemeinden zu einem Schulverband zusammen. Für den Schulbeauftragten und Bürgermeister der Gemeinde Schönberg, Alfred Lantenhammer, Grund genug, das Jubiläum des Erfolgsprojekts an der Schule in Oberbergkirchen gebührend zu feiern. 

Seit Sommer 2007 sind die vier Gemeinden Oberbergkirchen, Zangberg, Schönberg und Lohkirchen im Schulverband der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. 

Zum 10-jährigen Bestehen feiert die Schule Oberbergkirchen am kommenden Samstag, 30. September, ein großes Fest. Start der Feierlichkeiten ist um 14 Uhr mit Ansprachen und Liedern der Kinder. Bis 17 Uhr ist für das leibliche Wohl gesorgt sowie Spiel und Spaß garantiert. "Wir möchten mit dem Fest auch ein bisserl Außenwirkung erzielen, weil wir stolz sind auf unseren Schulverband", erklärt der Schulbeauftragte und Bürgermeister der Gemeinde Schönberg, Alfred Lantenhammer, gegenüber innsalzach24.de. 

Warum ist der Schulverband etwas besonderes? 

"Unser Schulverband mit vier Gemeinden ist einmalig", sagt Lantenhammer. "Ich weiß von keiner weiteren Gemeinde in Bayern, die wie wir acht Klassen auf vier Schulhäuser verteilt." Stolz auf den Verband ist der Schönberger Bürgermeister gleich aus mehreren Gründen: "Uns wurde zu Beginn keine lange Lebensdauer prophezeit, viele unkten, den Verband würde es nicht lange geben und das Projekt rasch scheitern - und jetzt ist unsere kleine familiäre Schuleinheit, mir der wir uns identifizieren, immer noch da." 

Lantenhammer ist es außerdem sehr wichtig, dass die Kinder die Schule am Ort haben und keine langen Wege in Kauf nehmen müssen. Das mache es auch für junge Familien attraktiv, eine der umliegenden Gemeinden als Wohnort auszuwählen oder sich hier anzusiedeln, wenn die Bildung und Zukunft der Kinder gesichert sei. 

Des Weiteren würden sich die Kinder im Laufe ihrer Schulzeit alle untereinander kennen lernen, wenn sie beispielsweise zum Werk- oder Sportunterricht in die Nachbargemeinde kommen. "Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl kann man als Effekt der Schulfamilie ansehen", so Lantenhammer. 

Was war der Grund für die Bildung des Verbands? 

"Auslöser für die Gründung des neuen Schulverbandes war die Auflösung der Teilhauptschulen und die Tatsache, dass die Schüler künftig ab der 5. Klasse in die Mittelschule wechseln mussten. Dazu kamen die sinkenden Schülerzahlen aufgrund der demographischen Entwicklung", erklärt Lantenhammer. "Auch um Arbeitsplätze zu erhalten, brachte der damalige Schuldirektor mit der Idee der Gründung eines gemeinsamen Schulverbandes den Stein ins Rollen." Das Erfolgsprojekt der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen gibt es nun seit zehn Jahren. 

mb

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