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Schuldenfrei trotz enormer Investitionen

2022 wird Sanierungs- und Planungsjahr der Gemeinde Oberbergkirchen

Risse sanieren, bevor sie größere Löcher in der Straße und im Finanzplan verursachen – darum will sich die Gemeinde Oberbergkirchen in 2022 besonders kümmern.
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Risse sanieren, bevor sie größere Löcher in der Straße und im Finanzplan verursachen – darum will sich die Gemeinde Oberbergkirchen in 2022 besonders kümmern.

Kämmerer Georg Obermaier erläuterte in der vergangenen Gemeinderatssitzung in Oberbergkirchen den Haushaltsplan 2022 sowie das Investitionsprogramm und den Finanzplan für die kommenden Jahre.

Oberbergkirchen – Wenn alle zugesagten Zuwendungen eingegangen sind, wird die Gemeinde wieder schuldenfrei sein. „Das ist nach den enormen Investitionen wie dem neuen Kinderhaus sehr erfreulich“, so Obermaier. Er erläuterte die Ansatzveränderungen zum Vorjahr.

Heuer sind besonders viele Unterhaltsmaßnahmen geplant: Am Schulhaus müssen Fenster saniert, Malerarbeiten durchgeführt und das Dach repariert werden. Im Tennisheim ist nach einem Wasserschaden ebenfalls eine Sanierung notwendig. Für das Sportheim an den Fußballplätzen sind Reparaturen sowie eine neue, geförderte Heizung geplant.

Auch beim Straßenunterhalt will die Gemeinde wie gehabt rechtzeitig tätig werden und unter anderem Risse sanieren, bevor größere Schäden entstehen.

Gemeindliche Kläranlage wird entschlammt

Bei der gemeindlichen Kläranlage in Oberbergkirchen steht die Entschlammung eines Beckens an. Das neue Baugebiet Am Hang III, die Linksabbiegespur und der Fahrradweg nach Bichling – „dieses Jahr wird ein Planungsjahr“, erklärte Obermaier weiter. Auch ein neuer Kinderhort ist fast beschlossene Sache.

Für die Sanierung, den Neubau und die Planung von Straßen und dem Radweg sind rund 304.000 Euro eingeplant. Mit rund 181.000 Euro werden die Entschlammung und weitere Arbeiten an den gemeindlichen Kläranlagen zu Buche schlagen.

Einnahmen entstehen durch Verpachtungen

Neue Einnahmen entstehen durch die Verpachtung von Ökoflächen, die die Gemeinde anlegt und anschließend verpachtet. Die Pacht ist für 25 Jahre im Voraus zu zahlen. Für den Kauf neuer Flächen und auch Tauschgrund ist Budget eingeplant, um schnell handeln zu können, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

„Der Neubau des Kinderhauses hat sich bewährt“, so Obermaier. Die Buchungszeiten würden weiterhin steigen, insbesondere am Nachmittag. Den hohen Einnahmen durch die starke Auslastung stehen entsprechende Personalkosten gegenüber sowie hohe Wartungsgebühren für das neue Gebäude. Dass nur drei Kinder in auswärtigen Einrichtungen betreut werden, bestätigt zudem die hohe Qualität des Betreuungsangebots.

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Die Themen des Finanzplans für 2023 bis 2025 bergen keine großen Überraschungen: der Neubau eines Kinderhorts, die Erschließung des neuen Baugebiets und damit einhergehend der Verkauf von Baugrundstücken, der Bau von Linksabbiegespur und Radweg sowie die Innensanierung des Wasserspeichers.

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat den Haushaltsplan in Höhe von rund 7,36 Millionen Euro für 2022. Damit liegt er wieder deutlich unter dem vergangenen Rekord-Haushalt von über zehn Millionen Euro.