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Fund bei Niederbergkirchen

Leser findet seltenen Pilz - Vorkommen war auch Amt noch unbekannt

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Diesen seltenen Pilz, einen sogenannten Tannenstachelbart, fand ein Leser von innsalzach24.de bei Niederbergkirchen.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Niederbergkirchen - Ein Leser von innsalzach24.de fand kürzlich einen seltenen Pilz. Dieser fand auch das Interesse der Naturschutzbehörde.

"Das zweite Jahr in Folge konnten wir in Niederbergkirchen einen sehr seltenen Pilz entdecken", berichtet ein Leser der Redaktion von innsalzach24.de. "Es handelt sich um den Tannenstachelbart, Hericium flagellum." 

Auch in einem kleinen Video hat er den Pilz festgehalten:

Er gehört zur Art der Stachelbart-Pilze. Diese sind eine kleine Pilzgattung aus der Ordnung der Täublingsartigen. Ihr gemeinsames Merkmal sind frei herabhängende Stacheln, die von der Fruchtschicht überzogen sind. Der lateinische Name Hericium bedeutet Igel. Der Tannenstachelbart gilt als stark gefährdet und steht deshalb in Deutschland (RL2 - stark gefährdet) und der Schweiz (VU - verletzlich) auf der roten Liste bedrohter Arten.

Vorkommen bisher unbekannt gewesen

Dieses Vorkommen sei bisher noch nicht bekannt gewesen, teilt die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts Mühldorf am Inn auf Anfrage der Redaktion von innsalzach24.de mit. Andere Vorkommen im Landkreis seien auch nicht bekannt. Daher bat die Behörde sogleich, ihr genauen Standort des Pilzes zu übermitteln, um diesen in ihre Datenbank aufnehmen zu können."Diese dient uns als Beurteilungsgrundlage und Entscheidungshilfe für den Schutz von Gebieten, bei Eingriffen sowie bei Biotoppflege und Entwicklungsmaßnahmen."

"Allein aus der Einstufung als RL2-Art ergeben sich noch keine besonderen naturschutzrechtlichen Konsequenzen", so die Behörde weiter. Dies wäre erst der Fall, wenn der Pilz als besonders geschützt im Sinne des Naturschutzrechts eingestuft wäre, was beim Tannenstachelbart nicht zutrifft. "Dennoch wäre es aus unserer Sicht zu begrüßen, wenn man den Standort des Pilzes, nach unsrer Kenntnis lebende und abgestorbene Tannenbäume als Wirt, erhalten kann, soweit keine anderen Belange wie z.B. Verkehrssicherungspflichten entgegenstehen."

Auch der innsalzach24.de-Leser schließt seine Mail mit den Worten: "Vielleicht sieht den Artikel jemand, der dann über die Seltenheit der Art Bescheid weiß und den Tannenstachelbart nicht mutwillig zerstört, falls er ihm zufällig beim Spazieren gehen entdeckt."

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hs

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