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Könnte durch Bebauungsplan aufgehoben werden

Baustopp bei Einfamilienhaus in der Blasiusstraße bleibt vorerst

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Niederbergkirchen - Der Baustopp für ein Einfamilienhaus an der Blasiusstraße durch das Landratsamt bleibt bestehen, allerdings beschloss der Gemeinderat jüngst eine neue Auslegung des Bebauungsplans, bei der durch enthaltene Änderungen eine Aufhebung erfolgen könnte.

Weil die Planung eines Einfamilienhauses an der Blasiusstraße dem Bebauungsplan widersprach, hatte der Gemeinderat diese Festsetzungen geändert, worauf ein Anwohner Einspruch erhob, wie der Neumarkter Anzeiger schreibt. Das Gremium beschloss dann, wie die Zeitung berichtet in seiner jüngsten Sitzung ausdrücklich nur die erneute Auslegung des Bebauungsplans, "nachdem die in der letzten Sitzung beschlossenen Änderungen inzwischen in den Plan eingefügt worden sind", wie Bürgermeister Werner Biedermann jun. (CSU/Niederbergkirchener Bürgerliste) erklärt habe. 

Frage nach Definition der Traufhöhe

Im Wesentlichen geht es dabei, wie der Anzeiger schreibt, um die Definition der Traufhöhen die nun nicht mehr vom natürlichen sondern vom "fertigen" Gelände ausgehen sollen, ein Thema, das auch ein Bauprojekt an der Rupertusstraße betreffen würde. 

Als Traufhöhe wird die Höhe zwischen Traufpunkt und dem Terrain bezeichnet.

Als begrenzendes Maß im Bauplanungsrecht entspricht die Traufhöhe nicht unbedingt in jedem Punkt der Höhe der Dachrinne über dem Erdboden, sondern wird gemittelt beziehungsweise zeichnerisch ermittelt. Die Bezugspunkte der Traufhöhendefinition beziehen sich in der Regel auf die Oberkante der öffentlichen Straße und den Schnittpunkt zwischen dem aufgehenden Mauerwerk, der Außenwand, mit dem Dachsparren. Sie ist immer an die Decke des letzten möglichen Vollgeschosses und der aufgehenden Außenwand angebunden

Bebauungsplan erst kürzlich Thema gewesen

Der Rat beschäftigt sich mit dem Baugebiet "am Kirchweg" bereits seit einigen Jahren. Erst Mitte November war es zuletzt Thema, als es um die Frage ging, ob auch noch eine Fläche, welche es bis zum Waldrand fortführen würde, angekauft werden soll. Darüber wurde heftig diskutiert. Am Ende bestand damals Einigung darüber, dass zunächst ein bereits beauftragter Planer mehrere Varianten für die Umsetzung Erörterung in dem Gremium vorstellen soll. 

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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