Neumarkter Volksfest - Wiesn-Streife unterwegs

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Neumarkt-St. Veit - Nicht nur am Tag der Nachbarschaft war viel los auf dem Volksfest. Unser Wiesn-Reporter erzählt von 0,2 Sekunden und einem kleinen Jungen, der Bürgermeister werden will.

Am Tag der Nachbarschaft am Neumarkter Volksfest trafen sich die Bürgermeister der Region mit ihren Räten, sowie kommunale Behörden und Einrichtungen zu einem gemütlichen Volksfestnachmittag im Bierzelt. Die Kapelle Sepp Eibelsgruber sorgte für Stimmung und Kulturreferent Walter Jani nahm die Verlosung der vielen Brotzeiten, Gutscheine, Sachpreise und Geschenkkörbe vor.

Tag der Nachbarschaft

Tag der Nachbarschaft

Wiesn-Splitter

  • Am ersten Tag suchte 2. Bürgermeister Michael Asbeck auffallend eng die Nähe von Victoria, der Freiin von Aretin. Zum Fotografen sagte er: "Zeig des Buitl bloß ned meiner Frau!", die ihn sonst immer gerne begleitet. Jedoch, nachdem die Freiin die Heimreise angetreten hatte, kuschelte unser Michi ganz flott zur Volksfestreferentin Barbara.
  • Neben seiner ersten Maß hatte Erster Bürgermeister Erwin Baumgartner einen Taschenrechner liegen, auf dem er eifrig tippte. "Da Enzinger hod ausgrechnet, dass mei Durchschnitt beim Ozapfa 5,2 Schläge sand. Heid hob i fünfe braucht und somit den Durchschnitt um zwoa Hundertstel vabessert!", gab er Fragenden freudig zur Auskunft.
  • Schankkellner Robert Schneider stand eigentlich nur anfangs hinter dem Tresen. Zu relativ früher Stunde saß er schon am NAC-Tisch und amüsierte sich sichtbar köstlich mit seinen Motorfreunden und deren Gattinnen. Mit letzteren posierte er sogar etliche Male an der langen Bar...
  • Schon am ersten Abend zeigte Festwirtin Anneliese zu später Stunde den Streitlustigen, wo der Bartl den Most holt. Als sich am Festzeltausgang zwei überfeierte Kampfhähne uneinig waren und einer den anderen durch Schubsen zu Fall brachte, war sie flink dabei und hinderte mit einem niederbayrischen Ringerklammergriff am Bein des Gefallenen diesen so lange bis halt andere Gäste "den Schieba furt g´ramt ham" (O-Ton Wirt). Wenn´s weiter nix hod.....
  • Zweiter Bürgermeister Michael Asbeck hat einen Spruch, der zwar logisch klingt, der dem Stadtsäckel aber nichts einbringt. "Meine Zehnerkarte beim Volksfest kann i ausnützen. Bei der Jahreskarten im Feibad war des ungewiss!"
  • Der Nachjunge von Baumgartners verriet seinen heimlichen Wunsch: "Wenn ich groß bin, will ich Bürgermeister wrden." "Wieso das?" "Weil dann kann ich jeden Tag aufs Volksfest gehen."
  • "Jedes Jahr", so prahlt der Bürgermeister, "bin ich themengerecht zur Modenschau gekommen. Bei der Trachtenmodenschau war ich ganz auf Bayerisch gekleidet. Bei der Bade- und Wäschemodendschau muss ich aber leider passen." Dabei fährt er mit beiden Händen von oben bis unten seinen Körper ab. Sicher haben nicht alle Neumarkter Damen Verständnis für seine Bedenken.

Modenschau

Die Filiale Mühldorf des Bekleidungshauses K&L Ruppert zeigte am Dienstag Abend auf einem langen Laufsteg mit 15 Modellen den neuesten Schrei der diesjährigen Bade- und Wäschemode.

Josef Neumeier stellte die Bikinis von Vittorio Rossi vor und erläuterte auch die Unterwäsche von Triumph, Sloggy, Bedees und S. Oliver. Die 15 Models, gestylt vom Friseursalon Rosmarie, vertraten den normalen Mädchentyp, mit Rundungen durchaus auch an den Hüften. Dadurch wirkten sie eher wie das Mädel von nebenan oder die Freundin im Freibad, was auf die Kauflust der Damen sicherlich positiv beeinflusste.

Wäsche- und Bademodenschau

Damit die chic verpackten Mädels auf dem Laufsteg auch im, rechten Licht erschienen, hatte die Gärtnerei Lächele den Laufsteg mit dekorativem Blumenschmuck versehen. Dem Publikum gefielen die Vorstellungen und sie bedankten sich mit anhaltendem Beifall.

nz

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