Wegen Umgehung: Viele neue Verkehrsschilder

+
Die Ortsschilder an der B299 (hier in Höhe ROWA) wurden bereits versetzt.

Neumarkt-St. Veit - Bald wird die Umgehungsstraße von Neumarkt-St.Veit offiziell für den Verkehr freigegeben. Mit ihr gibt es einige Veränderung - unter anderem die Beschilderung.

Am 17. Dezember wird voraussichtlich die Umgehungsstraße von Neumarkt-St.Veit offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit fällt die B299 zwischen den Kreisverkehren und dem Ortsbeginn in die Zuständigkeit der Stadt. "Das macht einige Veränderungen, vor allem in Sachen Beschilderung notwendig", erklärte Bürgermeister Erwin Baumgartner im Bau-und Umweltausschuss.

Gemeinsam mit der Polizei wurden am Dienstag Möglichkeiten und sinnvolle Standorte für neue Verkehrsschilder erörtert. In der Ausschusssitzung stellten Baumgartner und Mitarbeiterinnen aus dem Bauamt das Konzept vor, über welches die Ausschuss-mitglieder anschließend abzustimmen hatten. So wurde bereits die Ortstafel zum Kreisel in Mayerhof verlegt, die Strecke von der bisherigen Ortstafel (am Gewerbegebiet) bis hin zum Kreisverkehr auf 60 Stundenkilometer beschränkt. Dadurch überflüssig gewordene Ortsschilder wurden entfernt.

Weitere 50er-Tafeln werden auf der Straße nach Dörfl sowie von Dörfl kommend in Richtung Kreisverkehr angebracht. Damit liegt das Gewerbegebiet von jetzt an auch innerhalb der "geschlossenen Ortschaft", wovon sich Bürgermeister und Stadträte eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhoffen. Ebenfalls neu beschildert wird der Radweg an dieser Stelle.

Des Weiteren standen einige Bauanfragen auf der Tagesordnung. So wurde dem Vorbescheid für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Frauenhaselbach einstimmig stattgegeben. Ebenfalls einstimmig fiel das Votum für die Errichtung eines Nebengebäudes sowie für den Bau eines Einfamilienhauses in Neumarkt-St.Veit aus. Da es sich bei drei weiteren Bauanfragen im Außenbereich der Rottstadt um sogenannte "privilegierte" Vorhaben handelt, stimmte der Bau- und Umweltausschuss auch hier geschlossen zu. So können das Betriebsleiterwohnhaus in Kager, das Ersatzwohnhaus mit Altenteil in Ehegarten und das Wohnhaus in Gmain aus Sicht der Neumarkter Stadträte gebaut werden.

Diskussionen gab es schlussendlich noch um eine Anfrage im Stadtbereich Neumarkt-St. Veit: das geplante Gebäude soll auf einer Fläche entstehen, die im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesen ist. Zudem handelt es sich, wie Bürgermeister Baumgartner erklärte, um eine Fläche, die nicht verbaut werden darf, um den freien Blick auf das Ensemble Kirche und Kloster Sankt Veit zu erhalten.

Das Gremium entschied einstimmig, den Antrag bis zur nächsten Sitzung zurückzustellen und in der Zwischenzeit mit Landratsamt und Bauwerber über mögliche Lösungen zu beraten.

alx/Neumarkter Anzeiger

Zurück zur Übersicht: Region Neumarkt-Sankt Veit

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser