Radltour nach Caneva: 2. Etappe

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Neumarkt-St. Veit/Caneva - Am Mittwoch ging auf zur zweiten Etappe! OVB-Redakteur Josef Enzinger fährt selber mit und berichtet von Kampf mit Höhenmetern und Lkw-Abgasen:  

Lesen Sie den Artikel zur 1. Etappe mit Fotos:

Mit dem Rad nach Caneva

"Frisch auf" skandierte Radler-Chef Georg Eberl um 9 Uhr morgens und alle stimmten topmotiviert mit ein. Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute auf die 2. Etappe der Radfernfahrt von Frisch auf Neumarkt-St. Veit nach Caneva/Italien. Zurückgelegt haben die Radler dann 110 Kilometer, dabei aber rund 2100 Höhenmeter hinter sich gelassen.

Neu mit dabei seit dieser Etappe ist Sandro Wenzel, der sich bis zum Startpunkt des zweiten Tages, St. Johann in Tirol mit dem Auto fahren ließ, um dann richtig in die Pedale zu treten.

Angeführt von Leitwolf Fred Klinger kämpfte sich Truppe auf den Pass Thurn (1273 Meter), ein Pass, der sehr viel von Lastwagen befahren wird. In Insiderkreisen spricht man davon, dass Radfahrer resistent gegen Lkw-Abgase sein sollten. Eine rasante Abfahrt war der Lohn der Mühen, bevor es anschließend über die 20 km lange Felbertauernstraße ging, stetig bergauf mit einem Gefälle von bis zu 11 Prozent und das bei brütender Hitze.

Tapfer kämpften auch hier die Neumarkter, Vorstand Schorsch Eberl ging mit bestem Beispiel voran und leistete als Wasserträger große Hilfsdienste, damit niemand zurück bleibt.

Die zweite Etappe nach Caneva

Am Felbertauerntunnel hieß es dann erst einmal die Rennräder aufladen: Der Tunnel darf von den Radlern nicht befahren werden. Danach ging es wieder in einer rasanten Abfahrt hintunter ins Tal. In Matrei waren Eiskaffee und Apfelstrudel, bei manchen auch ein Glaserl Bier der verdiente Lohn.

Doch das Tagespensum war nach 1600 Höhenmetern noch nicht erfüllt: Ab ins Defreggental bis St. Jakob. Noch einmal 400 Höhenmeter, die zweite Luft machte es möglich, dass alle glücklich und zufrieden am Hotel ankamen - mit der Etappe von Tag drei schon im Visier. Denn gleich beim Zollwirt beginnt die Auffahrt zum Stallersattel morgen früh: 800 Höhenmeter auf elf Kilometer verteilt bis auf 2200 Meter hoch.

Wir sind müde, erschöpft, doch morgen ist ein neuer Tag, die Motivation ungebremst - Italien wir kommen!

Josef Enzinger (Neumarkter Anzeiger)

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