Mehr Gewerbe und Wohnbau

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In Neumarkt wird viel gebaut: Das Wohngebiet "Nördlich der alten Teisinger Straße" wird 2013 im vierten Bauabschnitt erschlossen.

Neumarkt-St. Veit - Die Stadt Neumarkt-St. Veit hat kein Probleme ihre Grundstücke an den Mann zu bringen. Das gilt nicht nur für Gewerbeflächen.

Die Entwicklung der Stadt Neumarkt-St. Veit sowohl auf dem Gewerbesektor als auch im Bereich Wohnbau stimmt Bürgermeister Erwin Baumgartner zuversichtlich. Weitere Ansiedelungen im Gewerbegebiet an der Landshuter Straße wurden getätigt. Auch die Grundstücke im Baugebiet an der Alten Teisinger Straße gehen weg wie warme Semmeln.

"Die Nachfrage nach unseren Grundstücken im Wohngebiet an der Alten Teisinger Straße sind heiß begehrt. Wenn die Verkäufe an die derzeitigen Interessenten alle auch tatsächlich abgeschlossen werden, haben wir in diesem dritten Bauabschnitt nur ein Grundstück übrig", freut sich Bürgermeister Erwin Baumgartner über das rege Interesse an Grundstücken, in froher Erwartung, dass die Grundstücke auch bald bebaut werden. Die gewachsene Nachfrage an Grundstücken sieht Baumgartner in der nachhaltigen Geldanlage. "Außerdem kann derzeit zu einem guten Zins gebaut werden."

Wer dies in Neumarkt-St. Veit vorhat, kann davon nachhaltig profitieren. Denn pro Kind gibt es auf den Quadratmeter Grundstücksfläche 10 Euro Rabatt, bis maximal 50 Euro lässt sich auf diese Weise der Grundstückspreis in diesem dritten Bauabschnitt senken. Ein Modell das aufgeht, wie auch die Wahl, ob man ein Grundstück mit oder ohne Bauzwang (fünf Jahre) erwirbt. Ohne Bauzwang sind jedoch zehn Euro mehr pro Quadratmeter zu zahlen, erklärt Baumgartner.

Aufgrund des regen Interesses wird wohl schon im nächsten Jahr im vierten Bauabschnitt das Wohngebiet an der Alten Teisinger Straße im Norden weiter erschlossen. Laut Plan sollen dann 17 Parzellen entstehen.

Gute Nachrichten aus dem Gewerbegebiet

Nur der Fürstenweg trennt das neue Wohnbaugebiet vom Gewerbegebiet an der Landshuter Straße, dort, wo im vergangenen Jahr eine ebenso positive Entwicklung zu verzeichnen war. Erweiterung von bestehenden Betrieben, Neuansiedelungen von neuen, darunter sogar eine Fahrschule mit eigener Übungsstrecke - der Lückenschluss zum Kreisverkehr ist bereits hergestellt. Und das vor allem mit mittelständischen Unternehmen, die dem Handwerkssektor angehören, ob nun Schreinerei, Fliesenleger oder Maler. Eine Werbefirma baut gerade, wie Baumgartner mitteilt.

Das Gewerbegebiet könnte neben den noch zu erwartenden Ansiedelungen, die sich Baumgartner durch die Freigabe der Umgehungsstraße erhofft, auch eine andere Funktion erfüllen: Wenn im September 2013 das Pfarrheim saniert wird, muss eine Auslagerung des darin befindlichen Kindergartens in Form von Containern erfolgen. Diese könnten nach den Plänen Baumgartners durchaus im Gewerbegebiet aufgestellt werden. "Es herrscht relativ wenig Verkehr, es gibt eine Radweganbindung und über den Fürstenweg ist der Wald in 15 Minuten zu erreichen", spricht sich Baumgartner für eine Lösung in diesem Bereich aus. Des Weiteren argumentiert er mit der Nähe zum Wohnbaugebiet jenseits des Fürstenweges aus.

Eine Entscheidung darüber ist noch nicht getroffen. Fest stehe jedoch, dass adäquate Ausweichmöglichkeiten bewerkstelligt werden.

je/Neumarkter Anzeiger

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