Mit dem Rad nach Caneva

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Hochmotivert machten sich die 16 Radler auf den Weg in Richtung Italien. Den Startschuss erteilten Giulia Pancotto aus Caneva und Bürgermeister Erwin Baumgartner.

Neumarkt-St. Veit – 450 Kilometer und 8400 Höhenmeter liegen zwischen Neumarkt-St. Veit und Caneva, 23 Radfahrer wollen diese Strecke innerhalb weniger Tage bewältigen. *Jetzt mit Fotostrecke*

Mit dabei Josef Enzinger, Redakteur vom Neumarkter Anzeiger, der von unterwegs berichtet.

Die erste Etappe ist geschafft: Nach 120 Kilometern und 1200 Höhenmetern haben wir unser erstes Ziel in Kirchdorf erreicht.

Mit einem Lächeln im Gesicht strampeln die Radler aus Neumarkt- St. Veit den Maserer-Pass hoch.

Punkt 8 Uhr erteilen Bürgermeister Erwin Baumgartner und Giulia Pancotto, Praktikantin der Stadtverwaltung aus Caneva, am Stadtplatz in Neumarkt-St. Veit den Startschuss für die viertägige Radltour zur Partnerstadt Caneva. Zuvor gibt Radlerpräsident Georg Eberl mit einem dreifachen „Frischauf“ den Befehl zum Aufsatteln. Kurzfristig eingesprungen und mit einem Mountain- Bike am Start ist Sepp Stangl.

Über Mühldorf, Kraiburg, Peterskirchen und Rabenenden führt die Route an den Chiemsee. In Chieming der erste außerplanmäßige Stop: Nach einem Schaltfehler verfängt sich am Rad von Peter Gruber die Kette zwischen Rahmen und Zahnkranz – direkt vor einem Fahrradgeschäft.

Die Bilder von der ersten Etappe:

Bilder von der ersten Etappe

Die Älteren im Team halten sehr gut mit: Zwar nutzen einige der Jüngeren kurz vor der Mittagspause in Reit im Winkl einen Pass für einen Ausreißversuch, doch schon nach wenigen Minuten kommen auch die Älteren ins Ziel. Unter ihnen der Senior der Reisegruppe Marnfred Banditt, der mit 76 Jahren den Weg nach Caneva radln will.

Mit 793 Metern ist der Maserer- Pass ein erster Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Anfangs liege ich aussichtsreich auf einem zweiten Platz direkt hinter Lothar Krenn. Bis zum Ende kann ich das Tempo nicht halten und komme als sechster oben an. Währenddessen passiert am Ende des Felds die nächste Panne. Am Rad von Egbert Windhager springt die Kette raus – unbemerkt vom Rest des Teams.

200 Meter geht es am Ende des Tages noch zur Unterkunft hoch, dann liegt auch schon die erste Etappe hinter uns und die Strecke am nächsten Tag zum Pass Thurn hoch vor uns.

Josef Enzinger (Neumarkter Anzeiger)

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