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Das Warten hat ein Ende

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Neumarkt-St. Veit – Lange haben die Eltern gewartet, jetzt ist es endlich soweit: Ab Montag nimmt die Kinderkrippe am Kindergarten St. Vitus den Betrieb auf.

Damit können auch Kinder ab einem Jahr betreut werden.

Im Flur liegt Werkzeug auf dem Boden, kleine Restarbeiten fehlen noch, ein Gruppenraum ist noch nicht fertig eingerichtet. Doch in der restlichen Kinderkrippe steht alles bereit, ab Montag, 16. April, sollen dort die ersten Kinder betreut werden.

Bunte Farben und viel Licht empfangen die Besucher in der neuen Kinderkrippe. Im Flur zieht sich die Garderobe entlang, die direkt zu einem Spielpodest mit Schaukelpferd führt. Von hier haben die Kinder durch das große Fenster einen guten Blick nach draußen in die Badstraße. Einen "Bezug nach draußen" nennt es Kindergartenleiterin Schwester Irmgard - und dies zieht sich durch die gesamte Einrichtung. Denn auch in den Gruppenräumen lassen die bodenhohen Fenster einerseits viel Licht nach drinnen, andererseits haben die Kinder stets im Blick, was draußen vor sich geht.

Direkt vorm Fenster sind Spielsachen aufgestellt, in der Ecke wartet eine Spielelandschaft auf die Kinder. Hier können die Kleinen die Stufen oder die kleine Kletterwand emporklettern, die unterschiedlichen Materialien unter ihren Füßen spüren oder durch die kurze Röhre rutschen. "Die Kinder können ihre Stärken ausprobieren", erklärt Schwester Irmgard. Dass es den Kleinen aus der Kleinkindergruppe gefällt, hat sich bei einem ersten Probelauf gezeigt.

Die Kinderkrippe ist dem Kindergarten St. Vitus angegliedert. Bislang wurden hier in der Kleinkindergruppe Kinder ab zwei Jahre betreut, ab Montag ist dies nun ab einem Jahr möglich. "Viele Eltern haben bereits auf dieses Angebot gewartet", erzählt Pfarrer Franz Eisenmann. Die ersten zwölf Anmeldungen für die erste Gruppe lagen schnell vor, im Herbst soll die zweite Gruppe starten. Von 7 bis 17 Uhr haben die Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen. Schwester Irmgard und Pfarrer Franz Eisenmann verstehen dieses Angebot aber nicht als Konkurrenz zu Familien. "Das ist eine familienergänzende Einrichtung. Wir ziehen die Kinder nicht aus ihren Familien raus", sagt Eisenmann.

Rund 1,056 Millionen Euro hat die Stadt in den Bau der neuen Kinderkrippe in Passivhausbauweise investiert. Die Kirche als Träger der Kinderkrippe hat den Grund zur Verfügung gestellt. Anfangs hatte der schlechte Untergrund die Bauarbeiten verzögert, doch jetzt ist es endlich soweit: Die Kinderkrippe kann starten.

Tag der offenen Tür am Samstag

Eltern und Interessierte können sich am kommenden Samstag, 14. April, erstmals in den Räumlichkeiten umsehen, die Kinder die Spielgeräte ausprobieren. Um 13.30 Uhr ist die Einweihung, ein Tag der offenen Tür schließt sich an. Zu sehen gibt es auch Bilder, welche die Kinder gemalt haben und bei einer Vernissage zeigen. Die kleinen Kunstwerke werden ab 14 Uhr versteigert, mit dem Erlös soll ein Leiterwagen gekauft werden, der bei Spaziergängen eingesetzt werden soll.

hi/Neumarkter Anzeiger

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