Mehr Freiheiten für Häuslebauer

Neumarkt-St. Veit – Der Verkauf an Grundstücken im Gemeindebereich Neumarkt soll jetzt angekurbelt werden. Dazu sprach sich der Bau- und Umweltausschuss der Stadt aus.

Das Baufenster soll sich nach Meinung des Bauausschusses vergrößern, so dass in der Regel eine Orientierung des Geböudes zur Südseite hin möglich ist, so lautet nur eine der Neuerungen. Nicht mehr zwingend festgesetzt soll auch die Firstrichtung sein. Lediglich für einige Doppelhäuser werde die zwingende Firstrichtung beibehalten. Für alle Einzelhaus-Parzellen sollen nach Vorschlag der Verwaltung als Höchstgrenze zwei Vollgeschosse möglich sein, wobei dann die Dachneigungen entsprechend angepasst werden müssten. „Es gibt grundsätzlich mehr Gestaltungsoptionen. Ich hoffe, dass wir damit möglichst viele Wünsche erfüllbar machen“, kommentierte Bürgermeister Erwin Baumgartner die großzügigen Befreiungen beim Hausbau für diesen dritten Bauabschnitt. „Das ist sehr gut, Die strikten Formen werden damit aufgeweeicht“, fand dann auch Stadtrat Reinhard Fuchs (CSU). Denn im Zuge von Energieeinsparungen müsse man auch beim Hausbau mit anderen Formen rechnen.

Grundstücksrabatt für Familien mit Kindern

In puncto Grundstücksverkauf fragte Manfred Eder (UWG) nach Baulandmodellen, die etwa Vergünstigungen beinhalten für Hausbauer mit Kindern. Dazu erläuterte Bürgermeister Baumgartner, dass sich der Finanzausschuss tags zuvor in nichtöffentlicher Sitzung über einen Antrag diesbezüglich unterhalten habe. Bei einem angenommenen Grundstückspreis von rund 80 Euro pro Quadratmeter könne dieser in Abhängigkeit zum Einkommen um zehn Euro reduziert werden. Ferner gewährt die Stadt pro Kind zehn Euro Nachlass für jeden Quadratmeter. Diese Regelung gelte rückwirkend, fünf Jahre nach dem Grundstückserwerb, verdeutlichte Baumgartner, „ich glaube, dass das ganz gut ankommt“.

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Rubriklistenbild: © dpa

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