Sanierung der B299: Der Unmut wächst

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Der Stadtplatz in Neumarkt-St. Veit mit seinen vielen Geschäften ist ein zentraler Schauplatz der Sanierungsarbeiten.
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Neumarkt-St. Veit - In der Stadt wächst der Unmut über die Sanierung der alten B299. Wenigstens der verkaufsoffene Sonntag scheint nicht in Gefahr zu sein.

Wie lange zieht sie sich noch hin, die Geduldsprobe B299? Die Sanierung der alten B299 dauert planmäßig nur noch gut eineinhalb Wochen, doch angesichts des drohenden Wintereinbruchs könnten sich die Arbeiten verzögern. Die für die Pflasterarbeiten zuständige Baufirma hat der Stadt bereits mitgeteilt, dass sich der Bauablauf witterungsbedingt verschieben kann. Planmäßig sollen am Montag in Bauabschnitt zwei vom Oberen Tor bis zum kleinen Kreisverkehr am Anschluss der St 2086 sowie im Bereich Alte Teisinger Straße bis zum Kreisverkehr Mayerhof Fräsarbeiten erfolgen.

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Wie Bürgermeister Erwin Baumgartner in einer Pressemitteilung erklärt, habe die Stadt darum gebeten, die Arbeiten möglichst soweit abzuschließen, dass "ein schöner verkaufsoffener Sonntag stattfinden kann". Der verkaufsoffene Sonntag ist am 20. Oktober, also noch vor dem planmäßigen Abschluss der Sanierung, und die alte B299 verläuft auch durch den Stadtplatz, den wichtigsten Schauplatz des Neumarkter Geschäftslebens.

"Müssen uns immer wieder Kritik gefallen lassen"

Die Bauarbeiten, aber auch die dafür nötigen Sperrungen, sorgen für Unmut bei den Bürgern, vor allem in der Geschäftswelt. Am Mittwoch, 16. Oktober, etwa muss zwischen 13 und 19 Uhr wegen Asphaltierungsarbeiten die Durchfahrt beim Unteren Tor gesperrt werden. Im Zuge der Asphaltierungsarbeiten am darauffolgen Mittwoch ist gar der gesamte Stadtplatz für den Verkehr gesperrt.

"Leider müssen wir uns, besonders aus der Geschäftswelt unter den Stadtratsmitgliedern, immer wieder Kritik gefallen lassen", klagt Bürgermeister Baumgartner. Dabei sei man nur das "Verbindungsglied". Der für die Durchführung zuständige Bauherr ist - das hat Baumgartner schon mehrfach herausgestellt - das Staatliche Bauamt Rosenheim. Man versuche, die Behinderungen möglichst gering zu halten und möglichst viele Informationen bereitzustellen, sagt Baumgartner, der in den vergangenen Wochen regelmäßig mit detaillierten Pressemitteilungen über den Baufortschritt informiert hatte.

Den Kritikern möchte Baumgartner "zur Erinnerung" einen "bedeutenden Hinweis" geben: "Die Arbeiten werden vom Staatlichen Bauamt Rosenheim geleitet und bezahlt, sodass diese Kosten nicht auf die Anlieger umgelegt werden müssen!"

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