Neumarkt-St. Veit: 160.000 Euro für die alte Turnhalle

Neumarkt-St. Veit - Die Alte Turnhalle ist gerettet. Einstimmig sprach sich der Stadtrat von Neumarkt-St. Veit in seiner Sitzung am Donnerstag für das Sanierungskonzept aus.

Festgelegt hat der Rat den ersten Bauabschnitt, der nun zügig umgesetzt werden soll. Bürgermeister Erwin Baumgartner verhehlte in der Stadtratssitzung nicht, dass die Halle zu 100 Prozent aus Darlehen finanziert werden müsse. Die Realisierung der weiteren Bauabschnitte, die unter anderem eine Sanierung des Daches und der Waschräume beinhalten würden, sollten separat diskutiert werden, in Abhängigkeit der finanziellen Situation der Gemeinde, wie Baumgartner deutlich vor Augen führte.

Darauf hatte auch Stadtrat Walter Jani (UWG) explizit Wert gelegt. „Weitere Schritte sollen erst erfolgen, wenn es die Kassenlage wieder zulässt“, betonte er. Einig waren sich die Gremiumsmitglieder auch, dass für die erste Sanierungsmaßnahme eine Summe von 160.000 Euro im aktuellen Haushalt eingestellt werden soll. Im Beschlussvorschlag wurde außerdem festgehalten, dass der Bauabschnitt eins „möglichst schnell im Jahr 2011 umzusetzen“ sei, damit „die Halle möglichst im Winter 2011“ wieder zu nutzen sei.

Wie der Beschlussvorlage des Stadtrates zu entnehmen ist, seien die vorgebrachten gesundheitlichen Bedenken bezüglich des Eternitdaches der Alten Turnhalle für die Schulkinder unbegründet. Dies habe das Gesundheitsamt bestätigt. 160.000 Euro im ersten Bauabschnitt Zweiter Bürgermeister Michael Asbeck (CSU) bat die Ratskollegen um eine geschlossene Meinung, nachdem die vergangenen Wochen von kontroversen Diskussionen geprägt gewesen seien. „Nun muss damit Schluss sein. Eine kostengünstige Sanierung ist der richtige Weg.“ Man müsse nun alles tun, um die Halle schnell „gefahrenfrei nutzbar“ zu machen. Dieser Meinung schlossen sich alle Stadträte an.

Die Investitionssumme in Höhe von 160.000 Euro wurde in den Haushalt von 2011 aufgenommen. Lediglich Kämmerer Lothar Witte konnte sich mit der Entscheidung nicht so sehr anfreunden. Er sehe keine Notwendigkeit und keine Wirtschaftlichkeit.

je

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