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Mit dem Frühling kommt die Brutzeit

Neumarkt-St. Veit: Neue Nistkästen für Meise, Sperling und Co.

Die Kleinen für die Meisen, die Großen für den Waldkauz: Der Bauhof haben in den letzten tagen in der Schreinerei gesägt, geschraubt und gehämmert, um rechtzeitig zur Brutzeit Nistkästen zu fertigen.
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Die Kleinen für die Meisen, die Großen für den Waldkauz: Der Bauhof haben in den letzten tagen in der Schreinerei gesägt, geschraubt und gehämmert, um rechtzeitig zur Brutzeit Nistkästen zu fertigen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Neumarkter Bauhof nutzte freie Kapazitäten, um sich im Hausbau zu üben

Neumarkt-St. Veit – Der Frühling macht sich breit, mit dem warmen Wetter und dem März beginnt auch die Brutzeit bei den Vögeln. Der Neumarkt-St. Veiter Bauhof hat in den vergangenen Tagen freie Kapazitäten dafür genutzt, Nistkästen – in der Fachsprache auch Höhlenbrüterkasten genannt – zu bauen und diese an verschiedenen Stellen in Neumarkt-St. Veit aufzuhängen.

Sämtliche Meisenarten, Sperling, Wendehals, Gartenrotschwanz sowie Trauer- und Halsbandschnäpper stehen 15 Brutplätze zur Verfügung. Drei weitere Kästen werden Waldkäuzen zur Verfügung stehen.

„Ich wollte das Projekt eigentlich schon im vergangenen Jahr durchziehen, um für die Natur etwas zu tun“, freut sich Neumarkts Bauhofleiter Martin Wolf darüber, dass die Kästen jetzt rechtzeitig vor der Brutzeit im Rathaus-Garten und am Bahnhof, an der Schule und an der Bücherei sowie am Spielplatz am Wasserwerk und in der Musikersiedlung aufgehängt werden konnten.

10.000 Quadratmeter für Blühwiesen stehen bereits zur Verfügung –und es werden noch mehr

Übrigens nicht die einzige Aktion des Bauhof, die im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden soll. Auch das Projekt Blumenwiese gehen Wolf und Co. in diesem Jahr wieder an. In den vergangenen Jahren hatte man freie Flächen, sogenannte „Eh-Da-Flächen“ mit Blumenmischungen aufgewertet.

Auf einer Fläche von insgesamt 10.000 Quadratmetern hätten dann Klatschmohn, Sonnenblumen und Kornblumen das Ortsbild bereichert und als Blühwiesen auch Bienen genügend Nahrung geboten.

Positive Rückmeldungen von vielen Neumarktern

Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sei durch die Bank positiv gewesen, berichtet Wolf zufrieden – für ihn Ansporn, die Blühflächen weiter auszuweiten. Knapp 1500 Quadratmeter werden in diesem Jahr dazu kommen auf einem Grundstück am Mühlenweg, hinter dem Volksfestplatz zum Beispiel oder entlang des Rottweges.

Win-Win-Situation auch für die Bauhofmitarbeiter

„Für uns ist das Ansäen von Blühflächen eine Win-Win-Situation. Erstens gefällt es den Menschen, man leistet einen Beitrag für die Artenvielfalt und man erspart sich zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen, weil natürlich weniger Mähvorgänge nötig sind“, erklärt Wolf.

Irgendwer müsse damit anfangen, einen Beitrag für die Natur zu leisten, findet Wolf, „und wenn es dann auch noch Nachahmungspotenzial hat, freut mich das doppelt!“

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