Positive Nachrichten für Neumarkt St. Veit und Marklkofen

Barrierefreiheit und Hoffnung für die Güterstrecke

Neumarkt St. Veit/Marklkofen -  Das Programm zur Barrierefreiheit an Bahnhöfen wird fortgeführt und betrifft auch Neumarkt St. Veit. Außerdem wird um die Erhaltung der Güterstrecke nach Marklkofen gekämpft.

Das Programm zur Barrierefreiheit an kleinen Bahnhöfen wird fortgeführt, das teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch, MdL mit. Mit Neumarkt-St.Veit ist auch ein Bahnhof aus der Region dabei. Darüber hat Martin Burkert, Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag Günther Knoblauch informiert.

Nachholbedarf bei der Barrierefreiheit

"Ich begrüße es, dass das Programm zur Barrierefreiheit an kleinen Bahnhöfen fortgesetzt wird und von den bundesweit 25 nachgemeldeten Projekten sechs Bahnhöfe in Bayern berücksichtigt werden", so Burkert und Knoblauch unisono. Dazu gehören Eichstätt Stadt, Gersthofen, Neumarkt St. Veit, Oberkotzau und Weilbach in Unterfranken. "Weiterhin müssen aber alle Anstrengungen unternommen werden, um alle Bahnhöfe in Bayern barrierefrei zu machen", so Knoblauch, "jetzt ist der Freistaat gefordert, dem guten Beispiel des Bundes zu folgen."

Gerade an kleinen Verkehrsstationen im ländlichen Raum bleibe der Nachholbedarf in punkto Barrierefreiheit groß. "Wir hoffen, dass wir diesen Missstand schnell aufheben können." Das Programm umfasst nun insgesamt 132 Stationen mit einem Investitionsvolumen von rund 160 Millionen Euro. Der Bund übernimmt die Hälfte der Fördersumme, also rund 80 Millionen Euro. "Nun sei es notwendig, dass sich der Freistaat beteiligt", fordert Knoblauch.

Hoffnung für die Güterstrecke Neumarkt-St.Veit - Marklkofen

Der vehemente Einsatz aus der Region für die Industrie-Bahn- Strecke von Neumarkt-St.Veit nach Marklkofen hat sich nun doch gelohnt: die Bayernbahn Infrastruktur wird ein Übernahmeangebot an die derzeitige Betreibergesellschaft RSE abgeben. Das teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch, MdL mit. "Es ist wichtig, dass diese Strecke erhalten bleibt, um zu verhindern, dass Güter von der Schiene auf die Straße verlagert werden müssen", betont er. Der Abgeordnete war deshalb bereits mit der Regierung von Oberbayern sowie mit dem Bayerischen Verkehrsministerium in Kontakt und auch die Anrainer-Kommunen haben sich für einen Erhalt der Strecke eingesetzt.

Die ESE Rhein-Sieg- Eisenbahn GmbH hatte die dauerhafte Stilllegung der Strecke beantragt, die Frist für Übernahmeangebote läuft noch bis 4. Februar. Derzeit wird die Strecke nur noch vom ZAS für den Transport des Mülls ins Heizkraftwerk genutzt. "Inzwischen haben sich aber auch weitere Firmen zu Wort gemeldet, die die Strecke nutzen würden, sofern dauerhafte Planungssicherheit besteht", informiert Knoblauch.

Pressemitteilung Bayerischer Landtag

Rubriklistenbild: © dpa

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