3 talentierte Nachwuchsbands

"Young, Wild & Free"-Tour macht Station im Kulturbahnhof

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Neumarkt-St. Veit Es ist erstaunlich, was die was die Kapellenfabrik (bandfactory) bisher auf die Beine stellte. Zum vierten Mal organisierte Andy Lorenz von der Musikschule Enghofer im Kulturbahnhof Neumarkt-St. Veits ein Konzert mit drei Nachwuchsbands. 

„Das Niveau hat sich jedes Jahr verbessert,“ meinte ein Musikkritiker, der alle vier Vorführungen im Kulturbahnhof gehört hatte. Es waren „Wild´n´Frech“, die den Konzertabend eröffneten. Vier junge Burschen zwischen 14 und 15 Jahren alt, spielten mit E-Bass, Keyboard, Drums und Gitarre gängige Popsongs wie etwa „Country Roads“ oder „Skandal im Sperrbezirk“, wobei die Sängerin Christine Neumerkel mit ihrem mitreißenden Temperament die Stimmung im Saal gut anheizte. Schon hier verlangte das Publikum vor dem Abgang eine Zugabe. 

Beste Stimmung beim Konzert der drei Nachwuchsbands im Kulturbahnhof Neumarkt-St.Veit

In der zweiten Band des Abends, Club 13, erhielten die Gitarren und E-Bässe den Rhythmus vom 11-jährigen Felix vorgegeben, der mit seinem Auftreten den ganzen Saal begeisterte. In einem vielminütigen Schlagzeugsolo bewies er, wie er in seiner bisher sechsjährigen Ausbildung mit dem Instrument gelernt hat, seine Band und das Publikum mitzureißen. Die ebenfalls 11-jährige Jessi begleitete am Keyboard. Auch bei dieser Band glänzte die Sängerin Christine Neumerkel mit ihrem Temperament, mit dem sie den Kontakt zum Publikum herrlich gestaltete und vor allem mit ihrem enormen Stimmvolumen. 

Mit 11 Jahren an den Drums der Band "Club 13": Der 11-jährige Felix

Nach einer Pause kam die band „Newage“ zum Vortrag. Ihre Sängerin, Aleen Kötter, hatte zuvor schon mit zwei Eigenproduktionen solistisch auf sich aufmerksam gemacht. Das derb klingende Lied „Scheiße – aber richtig“ und später „(K)ein Liebeslied“ zu Gitarre und Ukelele zeigten, dass sie sozialkritische Themen textlich und melodiös behandeln kann. Der Schwung des „Newage“ und ihr Gesang lockten schließlich doch tanzfreudige auf die Bühne. Und mit allen Zugaben, die das Publikum verlangte, war das Konzert nach drei Stunden beendet. Und alle fanden´s schön.

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