Germany's Next Topmodel

Franzi freut sich über "riesen-super Sache"

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Noch ist Franzi im Rennen bei "Germany's Next Topmodel". In der ersten Sendung musste sich die 17-Jährige unter anderem im "Kinn-Zurücktun" beweisen.
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Neumarkt-St. Veit - Welche Frauen sind wirklich schön und wie dünn ist noch gesund? Franzi erzählt, worauf es in der ersten Runde von Germany's Next Topmodel ankam.

Ihre Freunde, Bekannten, ja, wahrscheinlich halb Neumarkt-St. Veit - und selbst Bürgermeister Erwin Baumgartner - haben der 17-jährigen Franzi letzten Donnerstag die Daumen gedrückt. In der ersten Folge der Castingshow Germany's Next Topmodel kämpfte die junge Frau aus Neumarkt-St. Veit gemeinsam mit 69 Mitbewerberinnen um eine mögliche Zukunft als Topmodel - mit Erfolg! Am heutigen Donnerstag steht bereits die zweite Folge der Show an (ab 20.15 Uhr auf ProSieben) und Franzi ist als eine von 23 Kandidatinnen noch immer dabei.

"Das war ein Aufruf an die Gesellschaft"

Die 17-Jährige kann ihren Erfolg in der ersten Show noch immer kaum glauben. "Das war eine super-riesen Sache. Ich hätte nie gedacht dass ich so weit komme. Ich dachte nicht einmal, dass ich unter die Top 25 komme", erzählt Franzi im Gespräch mit unserer Redaktion. In Berlin, wo es zu Zeitpunkt der Aufzeichnung richtig kalt war, hatte Franzi fast nur Winterklamotten dabei. "Als ich dann in Singapur war (der zweiten Station der Show, d. Red.), hatte ich bloß zwei kurze Hosen und drei T-Shirts dabei."

Dass Franzi ihre Chancen als so gering einschätzte, lag sicher auch an der zahlreichen und gutaussehenden Konkurrenz in Berlin. "Es waren total schöne Mädels dabei. Da habe ich schon ein bissl geschluckt", sagt Franzi. Dass schön aber nicht gleich schön ist, mussten die Kandidatinnen schnell lernen. "Es waren Schönheiten dabei, wie wir sie im Alltag schön finden, wie es jetzt gerade Mode ist. Die haben sich alle sehr geähnelt. Als sie aussortiert wurden, waren sie natürlich sehr traurig", erklärt Franzi. Schlussendlich sei es einfach wichtig gewesen, "dass man heraussticht".

Ebenfalls keine Chance hatten in der ersten Runde all jene, die noch dünner waren als das ohnehin schon sehr schlanke Gros der Kandidatinnen. Für Franzi war dies auch ein Statement seitens der Show: "Das war ein Aufruf an die Gesellschaft", sagt Franzi, die findet, die allzu dünnen Kandidatinnen hätten nicht sehr gesund ausgesehen.

Wie tut man sein Kinn zurück?

Für Franzi gab es in Berlin schließlich ein klares Ja von der Jury - allerdings nur dank Thomas Hayo und Wolfgang Joop. Heidi Klum, Kopf und Gesicht der Show, war von Franzi weniger überzeugt. "Es ist schon ein bisschen schade, wenn man ein Nein kriegt", sagt Franzi, die sich allerdings sehr über das Ja von Stardesigner Wolfgang Joop freut. "Ich habe mich total gefreut, dass Joop geklatscht hat. Ich war richtig von den Socken."

Von den Socken gleich ab in den Flieger - und mit Winterklamotten nach Singapur. Dort wurde das Teilnehmerfeld erneut dezimiert (von 25 auf 23 Kandidatinnen) und wieder setzte sich Franzi durch. Vor allem das Foto-Shooting stellte die 17-Jährige aber vor große Herausforderungen. "Das Shooting war für mich schwierig. Das Posen habe ich nie so richtig geübt", erklärt Franzi, die vor der Show noch nie gemodelt hatte. Bei dem Shooting schien vor allem eines im Weg zu sein: Franzis Kinn.

Der Fotograf habe ihr gesagt: "Du musst dein Kinn zurücktun." Nur habe sie nicht gewusst, wie das geht. "Ich habe vorher nicht vor dem Spiegel geübt", erklärt Franzi, die sich inzwischen nicht nur im "Kinn-Zurücktun" weiterentwickelt hat. Auch bei den späteren Laufübungen konnte sie noch so manches lernen.

"Echtes Modelleben ist anstrengender"

Den jungen Kandidatinnen wurde ich Singapur klar, mit welchen Strapazen ein Modelleben verbunden sein kann. "Man ist geplagt durch den Jetlag und möchte gerne schlafen, muss aber früh raus", erklärt Franzi. Auch die langen Wartezeiten haben die 17-Jährige geschlaucht. "Andererseits kann man sich da auch ganz gut erholen", so Franzi. "Ein echtes Modelleben", glaubt die 17-Jährige, "ist aber anstrengender." Ob Franzi ihre Vermutung überprüfen kann und aus ihr tatsächlich ein Model wird, ist noch offen. Einstweilen heißt es für ihre Unterstützer schlicht Daumendrücken. Immerhin möchte dieses Mal sogar Bürgermeister Erwin Baumgartner persönlich reinschauen, wie sich die junge Neumarkterin in der Castingshow schlägt. Vergangenen Donnerstag musste er noch wegen einer wichtigen Veranstaltung darauf verzichten.

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