im Fruhmannhaus

Das waren Themen der Bürgerversammlung am Dienstag

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Neumarkt-Sankt Veit - Bei der Bürgerversammlung am Dienstagabend im Saal der Gaststätte Fruhmannhaus waren wieder eine ganze Reihe von Themen zu besprechen. 

Zu Beginn der Bürgerversammlung ehrte Erster Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) zunächst die Schüler mit guten Abschlüssen. Im Anschluss folgte die Sportlerehrung von Johannes Pantze, der Meister im Rhönrad wurde. 

Berichte zu Entwicklung der Einwohnerzahl

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Weiter ging es mit diversen Berichten des Gemeindeoberhaupts. Die Einwohnerzahl ist seit 2011 von 6030 zwar auf 6274 gestiegen. Allerdings gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung um 46 Einwohner. 308 Personen zogen 2018 aus Neumarkt weg, 2017 waren es noch 367. Dagegen zogen 378 zu, im Vorjahr waren es noch 366. Es gab außerdem 72 Sterbefälle und 56 Geburten, 2017 waren es 89 beziehungsweise 44.

Stadtplatzsanierung und ISEK Thema

Baumgartner ging außerdem auf das Stadtplatz-Grobkonzept ein, mit dem sich der Stadtrat Mitte September auseinandergesetzt hatte. Es soll nun die Grundlage für die weitergehenden Planungen sein. Dieses wird nun neu ausgeschrieben. Weitere Detailplanungen, wie beispielsweise die Beleuchtung, Farbgestaltung und Auswahl der Materialien, werden erst mit der danach zu erstellenden Entwurfsplanung festgelegt.

Danach ging Baumgartner auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ein. Dieses war bereits im vergangenen Jahre Thema. Aus Sicht der Stadt stehen dabei etwa die Aufwertung des Stadtplatzes sowie der Auftaktsituationen an den Stadttoren im Fokus, ebenso die Verschönerung des Rottufers. Darüber hinaus müsse der Wohnstandort weiter gestärkt werden.

Diverse Bauprojekte

Außerdem sprach Baumgartner die Weiterentwicklung des Oberen Vormarktes an. Das alte Geschäftshaus dort wurde bereit abgerissen, derzeit läuft die Bestandserfassung und weitere Planung. Im Fall des Durchgangs "Bahnhofstraße 1" sei ei ne Sanierung vermutlich sehr unwirtschaftlich. Ein Abriss und Neubau dagegen habe den Vorteil, dass bessere Nutzungsmöglichkeiten und eventuell ein Zugang zum Oberen Tor entstehen könnten. Derzeit werde diese Möglichkeit geprüft.

Auch bei einer Reihe weiter Bauprojekte gab es Fortschritte zu berichten. Beim Hort-Neubau, für den der Baubeginn im Frühjahr 2019 angesetzt ist, sei mit einem 90-prozentigem Zuschuss zu rechnen dies allerdings nicht von den tatsächlichen Kosten. Er würde sich auf etwa 1,9 Millionen Euro belaufen, die Betriebskosten müsse aber weiter die Stadt alleine tragen.

Bürger konnten Fragen stellen

Im Anschluss hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich anhand ausgeteilter Formulare mit schriftlichen Bitten an den Bürgermeister zu wenden. Es wurde ein Zettel mit dem Vermerk abgegeben, dass die Stadt nicht über das geplante Automzwischenlager im etwa 40 Kilometer entfernten Niederaibach im Landkreis Landshut informiere und ob es eine Statistik gäbe, wieviele Stadtratssitzungen die Stadträte besuchten.

Außerdem gab es fünf Wortmeldungen. Herbert Einmayr wies auf die Parkplatzsituation an der Adlsteinstraße und den schlechten Empfang des digitalen Rundfunks hin. Berndt Andrè äußerte sich zu den gestiegenen Standkosten des Flohmarkts am Pelletzentrum. Harry Eberl wies auf erneute Verunreinigungen durch den "Stadtplatzhund" hin. 

Bürgermeister Baumgartner versprach, die Fragen an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. 

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