905 Turner aus ganz Bayern zu Gast

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Am Wochenende waren Turner aus ganz Oberbayern in Neumarkt-St. Veit zu Gast

Neumarkt-St. Veit - Aus allen Ecken Bayerns waren am Wochenende Turner zum 24. Oberbayerischen Treffen der Turnerjugend nach Neumarkt-St. Veit gekommen.

Aus Kempten, aus Nürnberg, aus Ansbach, aus Ruhpolding: Aus allen Ecken Bayerns waren am Wochenende Turner zum Oberbayerischen Treffen der Turnerjugend nach Neumarkt-St. Veit gekommen. 905 Starter zählten die Organisatoren des Bayerischen Turnverbandes, 85 Mannschaften turnten, sangen und tanzten.

"Ein perfekt organisierter Wettkampf"

"Es war ein perfekt organisierter Wettkampf", strahlte gestern Sergio Ribeiro, Jugendwart im Turnbezirk Oberbayern, über das ganze Gesicht. "Der Verein ist top, die Unterstützung der Stadt war top", sparte Ribeiro nicht mit Lob.

In der Tat hatte Harry Eberl, Vorstand des TSV Neumarkt-St. Veit, und sein Team von knapp 80 ehrenamtlichen Helfern Bestarbeit geleistet, um die knapp 1000 Leute drei Tage lang zu versorgen. 500 Grillsteaks, 60 Kilogramm Leberkäse, nochmal 250 Grillwurstspiralen - es gab viel zu tun, um die zahlreichen Turnabordnungen satt zu bekommen, "alles hat geklappt, die Sportlerfamilie hat toll zusammengehalten", gibt Eberl das Lob an seine Mitarbeiter aus den Abteilungen Lauftreff, Turnen, Gymnastik und Leichtathletik und Turnen weiter, die beim Auf- und Abbau auch Unterstützung von Asylbewerbern erhalten haben.

Hohes Niveau, vor allem bei Turnen

Die Veranstaltung selbst bezeichnet Eberl als "gigantisch". Zumal vor allem in den Turnwettbewerben Übungen auf hohem Niveau gezeigt wurden und dabei auch deutsche Meister zu bestaunen waren. Viel Kreativität war in der Mehrzweckhalle zu erkennen, draußen kämpften die Mannschaften um den Erfolg in der Staffel. Beim Schwimmen maßen sich die 85 Mannschaften ebenso wie beim Wurf mit dem Schlag- oder Medizinball. Höchste Konzentration war beim Gruppensingen gefordert, diszipliniert zeigten sich die vielen Gruppen auch bei den Tanzvorführungen.

Alle Bewerbe hatten eines gemeinsam: Trotz aller Konkurrenz hatte die Fairness absoluten Vorrang. Es ist in der Turnerfamilie ein Ritus, dass die pausierenden Mannschaften ihre Gegner mit einem lautstarken "Viel Glück" zu Beginn ihrer Vorführung anfeuerten. Bei 905 Startern blieb die Veranstaltung leider nicht verletzungsfrei. Ein Arm- und ein Beinbruch waren zu beklagen.

Die Turnjugend zu Gast in Neumarkt-St. Veit

Kein Team aus Neumarkt-St. Veit

Schade nur, das der Veranstalter kein Team ins Rennen schicken konnte. Mangels Lokalkolorit war deswegen auch das Interesse der Bevölkerung mager, bedauert TSV-Vorstand Eberl. Er schloss nicht aus, dass der TSV eine solche Veranstaltung wieder einmal durchführen könnte. Bürgermeister Erwin Baumgartner hat bereits angedeutet, das er nichts dagegen hätte. Und auch Sergio Ribeiro meint: "Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal, dass wir hier sein durften!"

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