Am Mittwoch bestimmt

Michael Kulhanek als Bürgermeisterkandidat in Neumarkt-Sankt Veit nominiert

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Nach Neumarkts erstem Landratskandidaten Maximilian Heimerl(rechts) steht nun auch der Bürgermeisterkandidat fest: Michael Kulhanek(links) soll es nach Wunsch der CSU Ortsverbände sein

Neumarkt-Sankt Veit - Am Mittwoch, den 24. Juli, nominierte die CSU mit Michael Kulhanek ihren Bürgermeisterkandidaten in Neumarkt St. Veit.

Insgesamt 40 Mitglieder aus den drei historischen Ortsverbänden Wiesbach- Thambach, Hörbering und Neumarkt St. Veit sicherten im Gasthof Maier in Teising dem Stadtrat ihre Unterstützung zu. 

Ohne Gegenkandidaten fiel das von Wahlleiter Marcel Huber korrekt ermittelte Quorum eindeutig aus: 39 Stimmberechtigte waren für den bald 30-jährigen Leiter der Kindertagesstätte St. Vitus. Mit seiner Fokussierung auf das Thema Nachhaltigkeit sei der Kandidat „kein kleiner Grüner, sondern ein echter CSUler!“, wie Huber nach der Wahl deutlich machte. Auch Landratskandidat Maximilian Heimerl beglückwünschte Kulhanek und betonte: „Er kann Mitmenschen überzeugen!“. 

Schon bei der letzten Wahl im Jahr 2014 war der damals 24-Jährige ein erstes Mal zur Wahl angetreten und konnte Amtsinhaber Erwin Baumgartner(FW) 32% der Stimmen abtrotzen. „Nicht immer hat man einen Kandidaten dieser Qualität“, beglückwünschte Kreisvorstand Marcel Huber die Anwesenden noch vor der Wahl. Auch neben Politik und Beruf sei Kulhanek ehrenamtlich engagiert und verfüge über beste Netzwerke. So sei er in den vergangenen Jahren zu einer Persönlichkeit gewachsen, der die Wahl für die CSU entscheiden könne. Neben der Leitung der Kindertagsstätte hat der Sozialpädagoge einen Lehrauftrag für Jugendpädagogik an der Mühldorfer Niederlassung der FH Rosenheim und steht inzwischen kurz vor dem Abschluss seines Masterstudiums im Fach Sozialmanagement. Auf die Frage, was die Stimmberechtigten von einem guten Bürgermeister erwarten würden, fielen Stichworte, wie „neue Ideen“, „repräsentativ“ und „Schussfestigkeit“. Kulhanek selbst will aus den Bürgern eine Einheit schaffen, Neumarkt St. Veit weiter bewegen und eine freundliche Streitkultur auf Augenhöhe pflegen. Auf die Verantwortung für die vielen städtischen Mitarbeiter in der Verwaltung, dem Bauhof oder der Kläranlage und nicht zuletzt auch für die anderen Kindertagesstätten freue er sich schon. Visionen lieferte Kulhanek dann auch: das Verkehrswegenetz müsse verbessert und saniert sowie barrierefreier gestaltet werden. Besonders liegt dem Pädagogen die Jugend am Herzen, denn „die 10 bis 13 Jährigen haben bisher keinen Platz in Neumarkt!“. Es müsse zwar kein Jugendtreff sein, doch er wünsche sich einen Ort für die Jugendlichen, den diese auch selbst gestalten sollen. Zudem will er beispielsweise mit besserer Breitbandversorgung die ortsansässigen Unternehmen nicht nur zum Bleiben bewegen, sondern den Standort auch für Investitionen und Erweiterungen attraktiv machen. Für die vielen Vereine sichert Kulhanek mehr Unterstützung zu: „Unsere unzähligen Ehrenamtlichen, wie man sie beispielsweise beim Volksfestauszug sieht, sind ein Schatz!“. Er habe nun seine Hausaufgaben gemacht, nun seien auch die Mitglieder dran, denn nur mit einem guten Team könne man ins Rathaus einziehen. Daher rief der Kandidat die Anwesenden abschließend dazu auf, zu jeder der Wahlveranstaltung, die nach der Sommerpause beginnen sollen, „mindestens einen zusätzlichen Interessenten mitzubringen“.

pbj

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