Bedenken im Stadtrat

Diese Erweiterungen plant die Ovofit GmbH auf ihrem Gelände

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Das Areal in Neumarkt-Sankt Veit.
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Neumarkt-Sankt Veit - Die Firma Ovofit möchte ihr Betriebsgelände nach Westen erweitern. Diese Pläne wurden nun erstmals im Stadtrat behandelt. 

Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung eine Änderung und Erweiterung des Bebauungs- und Gründordnungsplans "Rottfeld". Es gab drei Gegenstimmen. 

Ein Antrag dazu war von der Rothmaier GmbH & Co. KG eingegangen, da die Ovofit GmbH sich auf ihrem Gelände baulich erweitern möchte. "Geplant sind ein Tiefkühllager mit Baubeginn etwa 2022 oder später, sowie eine Lagerhalle und die dazugehörige Vorklärung mit Baubeginn um die Mitte diesen Jahres herum", so die Stadtverwaltung. 

Die notwendige Fläche sei im Eigentum des Antragstellers. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt sei für diese bauliche Erweiterung die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans erforderlich. Das Amt empfehle sogar, einige Festsetzungen des bisherigen Plans mit anzupassen. "Die Flächen auf der die Erweiterung stattfinden soll, ist im rechtsverbindlichen Flächennutzungs- und Landschaftsplan bereits als Flächen für Gewerbegebiete dargestellt und muss somit geändert werden." 

Änderung notwendig

Um Baurecht für die Vorhaben schaffen zu können, werde ein Bauleitverfahren für die Änderungen und die Aufstellung des Bebauungsplans notwendig. Dieses Verfahren sei auch vom Landratsamt befürwortet.

"Aufgrund Zeitmangels seitens der Firma Ovofit wurde bereits ein Entwurf ausgearbeitet." Momentan würden dazu die Fachstellen im Landratsamt um Stellungnahme gebeten. Diese müssten dann in den Vorentwurf eingearbeitet werden. Anschließend solle die frühzeitige Beteiligung durchgeführt werden. 

Fragen nach Meinung des Nachbarn und dem Lärmschutz

"Wissen wir eigentlich, was der Nachbar davon hält?", erkundigte sich Christian Perau (UWG), "Ich selber wohne auch in der Gegend. Die bisherigen Kühlanlagen sind ja noch in Richtung der Bahngleise und die hört man in weitem Umkreis. Wie ist es da um den Lärmschutz bestellt?" Erster Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) erklärte, der Lärmschutz würde natürlich einen hohen Stellenwert haben und die neuere Technik sei vermutlich auch dann leiser. 

Die Meinung des Nachbarn könne im nächsten Schritt des Verfahrens, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung eingeholt und dann abgewogen werden, so Baumgartner. Ludwig Spirkl (SPD) merkte an, eine Erweiterung nach Osten oder Süden wäre verträglicher. 

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