CSU-Bürgermeisterkandidat in Neumarkt-Sankt Veit

Kulhanek: "Nachhaltigkeit als Kommune liegt mir am Herzen"

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Michael Kulhanek tritt bei der Kommunalwahl 2020 erneut als Kandidat der CSU für das Amt des Bürgermeisters von Neumarkt-Sankt Veit an.
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Neumarkt-Sankt Veit - Im Interview mit innsalzach24.de berichtet CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Kulhanek über seine Motivation und Pläne.

"Schon vor sechs Jahren hat mir der CSU-Ortsverband das Vertrauen geschenkt, sein Bürgermeisterkandidat zu sein. Das, obwohl ich mit 24 Jahren damals noch recht jung und wenig kommunalpolitisch erfahren war", berichtet CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Kulhanek im Gespräch mit innsalzach24.de. 

"Inzwischen konnte ich vor allem durch meine Tätigkeit im Stadtrat noch einiges mehr an Erfahrungen sammeln." Bei der Kommunalwahl 2014 kam Kulhanek auf 32 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Erwin Baumgartner (UWG) setzte sich damals mit 67 Prozent durch und will auch 2020 wieder antreten. Die Neumarkter CSU nominierte Kulhanek vor kurzem erneut als ihren Kandidaten. Neben den beiden tritt, nach aktuellem Stand, noch für die SPD Michèle Gaulinger an.

Eine wichtige Motivation für die erneute Kandidatur sei auch seine Heimatverbundenheit, berichtet Kulhanek. "Ich habe meine gesamte Kindheit hier in Neumarkt-Sankt Veit verbracht und schätze meine Heimat sehr. Daher habe ich mich vor sieben Jahren entschieden, in die Kommunalpolitik einzusteigen." 

Kulhanek: "Zeit für einen Wechsel"

"Herr Baumgartner hat in den letzten Jahren zweifellos insgesamt gute Arbeit gemacht", erklärt Kulhanek. "Aber ich finde, es ist Zeit für einen Wechsel." Auch auf Grund seines Alters würde er andere Perspektiven und Ideen einbringen, so der heute 30-Jährige. "Ich sehe es als Vorteil, dass ich nicht aus der klassischen Verwaltung komme." 

Der Sozialpädagoge hat neben der Leitung der Neumarkter Kindertagsstätte einen Lehrauftrag für Jugendpädagogik an der Mühldorfer Niederlassung der FH Rosenheim und steht vor dem Abschluss seines Masterstudiums im Fach Sozialmanagement. "Ich bin in der Lage, unterschiedliche Personengruppen einzubinden. Sowohl im Stadtrat, als auch in der Verwaltung. Außerdem ist mir eine aktive Bürgerbeteiligung wichtig."

Ein Thema, das ihm sehr am Herzen liege sei die Nachhaltigkeit als Kommune. "Ich denke, dass wir uns da nicht herausnehmen können." Wichtig sei eine aktive Vorbildfunktion und aktivierende Funktion. "Das fängt an mit einem Energiekonzept, beispielsweise für Einrichtungen wie die KiTa, die Bücherei oder den Bauhof. Auch ein aktiveres Flächenmanagement wäre wichtig." Flächen müssten ökologischer genutzt werden. "Dabei müssen wir auch immer sowohl die Bevölkerung, als auch die ansässigen Betriebe und den Einzelhandel mitnehmen. Auch, was beispielsweise Themen wie Müllvermeidung angeht."

hs

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