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Die Ideen sprudeln weiter

Der nächste Streich folgt sogleich: „Bieroniere“ von St. Veit brauen jetzt „Sommer Hoibe“

Richard Hirschberger (links) und Hanjo Hellfeuer machen weiter mit dem St. Veiter Bier. Ab Mitte Mai soll es ein Sommerbier geben. Das Etikett dafür existiert schon, entstammt der kreativen Ader von Jessica Obermeier.
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Richard Hirschberger (links) und Hanjo Hellfeuer machen weiter mit dem St. Veiter Bier. Ab Mitte Mai soll es ein Sommerbier geben. Das Etikett dafür existiert schon, entstammt der kreativen Ader von Jessica Obermeier.

Aus einer Bierlaune wird ein Projekt mit Perspektive: Nach dem Märzen soll es nun auch ein Neumarkter Sommerbier geben. Und am Ende profitieren sogar die Fußballer davon.

Neumarkt-St. Veit – Also die Leidenschaft kann den beiden Bier-Pionieren von Neumarkt-St. Veit – man könnte sie auch „Bieroniere“ nennen – nicht absprechen. In dieser Woche soll es den zweiten Sud ihres St. Veiter Märzens geben. Nachdem der erste Sud reißenden Absatz gefunden hatte, sollen nun weitere knapp 5000 Liter, die beim Müllerbräu in Neuötting gebraut wurden, in den Verkauf kommen. Und das kommt letztlich auch den Neumarkter Fußballern zugute. Denn die Macher des St. Veiter Bieres, Richard Hirschberger und Hanjo Hellfeuer, wollen aus dem Erlös die TSV-Kicker unterstützen. Und die Ideen sprudeln weiter, wie sie im Interview erklären.

5000 Liter Märzen ginge ratzfatz weg, ab Donnerstag gibt es weitere 5000 Liter. Wie seid Ihr mit dem Verkauf des St. Veiter Bieres zufrieden?

Richard Hirschberger: Wir sind total überwältigt von dem Erfolg, auch von der positiven Rückmeldung. Nur dass nicht alle davon was bekommen haben, das war uns unbandig zuwider. Deswegen werden wir beim Verkauf des zweiten Sudes pro Person auch nur zwei Tragerl ausgeben, damit jeder die Chance hat, das Bier zu probieren.

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Wie geht es denn weiter, wenn dieser erste Testlauf des St. Veiter Bieres, dem Märzen, beendet sein wird? War es nur eine Bierlaune? Oder gibt es neue Ideen?

Hanjo Hellfeuer: Bierlaune hin oder her. Wir haben immer gesagt: Wenn wir das Projekt angehen, dann g‘scheit. Und das ist uns ganz gut gelungen. Wir machen das Ganze mit dem Neumarkter Bier ja nicht aus Profitgier, sondern aus tiefer Überzeugung. Alles was nach Abzugaller Kosten übrig bleibt, bekommen die Neumarkter Fußballer! Das war von Anfang an unser Bestreben. Wir haben uns mittlerweile geeinigt, dass es weiter gehen soll.

Verratet Ihr schon Details?

Hellfeuer: Es wird eine St. Veiter „Sommer Hoibe“ geben. Die Gerste dafür – von Feldern aus Neumarkt-St. Veit und Wiesbach – haben wir schon am Samstag abgesackt, am Montag geht es in die Mälzerei. Es soll ein Export-Bier werden, auf Grundlage alter Aufzeichnungen haben wir eine Rezeptur von früher rekonstruiert.

Hirschberger: Golden, süffig, vollmundig soll es sein. 5,2 Prozent Alkohol soll es haben und am Mai zur Verfügung stehen. Für das Sommerbier sind 250 Hektoliter eingeplant.

Das klingt alles nicht nach einer Eintagsfliege. Wird das Sankt Veiter Bier salonfähig? Wie sieht denn die langfristige Perspektive aus?

Hirschberger: Wir wollen weiter dran bleiben, müssen uns natürlich jetzt auch schon darum kümmern, dass wir die Gerste für das nächste Bier anbauen.

Hellfeuer:Wir haben so viele positive Rückmeldungen bekommen, sogar aus der Oberpfalz. Das macht uns stolz und verpflichtet uns weiterzumachen. Wir machen das ja ehrenamtlich, wobei ich zugeben muss, dass ich Spaß daran habe. Und so wird es bald wieder ein Märzen geben.

Wann genau soll das der Fall sein?

Hellfeuer: Wenn alles glatt läuft noch in diesem Jahr, im November.

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