Mietpreis steigt und Schülerzahlen sinken

Neumarkt-St. Veit - Eine höhere Miete bei weniger Schülern lassen die Schulverbandsumlage für Grundschüler im Schulverband von Neumarkt-St. Veit in die Höhe schnellen.

Pro Schüler steigt die Umlage von 847 auf 1044 Euro.

Wie Andrea Holzner von der Stadtkämmerei bei den Haushaltsberatungen des Grundschulverbandes berichtete, sei für das aktuelle Schuljahr eine Anpassung der Miete erfolgt (117.000 Euro anstatt 82.000 Euro). Die Miete werde sich in den Folgejahren auf 100.000 Euro einpendeln, informierte Holzner dazu. Das Umlagesoll beträgt, auch wegen der höheren Mietzahlung, heuer 242.100 Euro (2010: 213.350 Euro). Weil die Zahl Schüler, die für die Berechnung der Umlage herangezogen wird, mit 232 Schülern rückfällig ist (2010: 252 Schüler) ergebe sich dadurch der höhere Umlagesatz von 1044 Euro (2010: 847 Euro).

Vorgesehen ist, in den kommenden Jahren jahrgangsstufenweise jedes Klassenzimmer mit einem PC und Beamer auszustatten, wie Holzner informierte. Dafür seien im laufenden Haushaltsjahr und in den Folgejahren jeweils Ausgaben in Höhe von 10000 Euro vorgesehen.

Der Haushalt schließt heuer im Verwaltungshaushalt mit 251.300 Euro und im Vermögenshaushalt mit 10.000 Euro. Einstimmig segnete die Verbandsversammlung das Zahlenwerk ab.

Ein positives Ergebnis brachte die Jahresrechnung für die Grundschule im Jahr 2010. Wie Andrea Holzner berichtete, schließt der Verwaltungshaushalt mit 225.000 Euro und der Vermögenshaushalt mit 3522 Euro. Die Ausgaben für den laufenden Schulbetrieb waren laut Holzner um 8000 Euro niedriger als vorgesehen. Unterschritten wurden ihren Ausführungen nach die Ansätze für Lernmittel, Lehrmittel und Lehrerbücherei.

Die Erstattung der Schülerbeförderungskosten an den Hauptschulverband lag mit 25.200 Euro über den Ansatz von 18.000 Euro. Nicht eingeplant war ursprünglich eine Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt, tatsächlich sind dies aber nun 3500 Euro. 10.000 Euro waren für den Erwerb von beweglichem Vermögen vorgesehen, tatsächlich waren es 3522 Euro.

Erfreulich die Rücklagenentwicklung. Anstatt der vorgesehenen Entnahme in Höhe von 10.900 Euro wurden nur 35 Euro entnommen. Die Rücklage blieb fast unverändert bei 42.300 Euro.

je/Neumarkter Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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