Mehrheit für Turnhallen-Neubau

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Die Schäden sind groß, es muss etwas mit der alten Turnhalle passieren. Ein Sanierungskonzept ist Thema der Bauausschusssitzung heute Abend. Die öffentliche Meinung geht in Richtung neue Turnhalle, das ergab unsere OnlineAbstimmung.

Neumarkt-St. Veit - Auf innsalzach24.de findet derzeit eine Umfrage zum weiteren Verfahren bei der alten Turnhalle statt. Neubau oder Sanierung? Die Mehrheit ist für einen Neubau!

Dieser Frage stellten sich bis gestern Nachmittag mehr als 200 Internetbesucher. Die Mehrheit sprach sich für einen Neubau aus.

Der überwältigende Teil, 60,7 Prozent (Stand 17 Uhr), sprach sich für einen Neubau aus. 24 Prozent sähen lieber eine Sanierung der alten Turnhalle, 15,3 Prozent äußerten, dass es ihnen egal sei. Durchaus interessant die Anregungen einiger Kommentatoren. Es solle kein Geld mehr in eine Ruine investiert werden, so die Meinung von "Loyo". "In Zeiten knapper Kassen muss auf den teuren Neubau verzichtet werden! Überall muss gespart werden, dann auch hier!", forderte "chriss32".

"Definitiv weg damit - aber kein Neubau an gleicher Stelle. Lieber sollte dies mit dem neuen Sportheim verbunden werden und dort eine neue Turnhalle errichtet werden", empfahl "zato". Und schließlich stellte "chef" die Frage: "Eine Sanierung, wenn uns dann in fünf bis sechs Jahren das Eternit-Dach auf den Kopf fällt? Die Halle gehört abgerissen und ein kompletter Neubau erstellt. Diese wäre bestimmt mit mehr als 20 bis 25 Stunden in der Woche ausgelastet, wenn man mal etwas mehr auf den Breitensport setzen würde." Eine Alternative schlug "kritischergeist" vor: "Wäre es nicht möglich, den Breitensport auszulagern in die Mehrzweckhalle oder soweit möglich, in den Kulturbahnhof, der ja auch vier Tage die Woche ungenutzt ist?"

Weiter diskutiert wird am heutigen Mittwoch, dann wieder auf politischer Ebene, wenn sich der Bauausschuss um 18.30 Uhr zur Sitzung im Rathaus Schloss Adlstein trifft und das vorliegende Sanierungskonzept berät.

Weitere Tagesordnungspunkte sind die Vorstellung des Neubaukonzepts für die Tegernbachbrücke an der Johannesstraße und die Festlegung des weiteren Vorgehens.

Dem Ausschuss wird auch der Entwurf der Erweiterung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet An der Landshuter Straße" vorgestellt. Die Erweiterung des Gewerbegebietes werde beschlossen, weil zwei neue Firmen sich im Gewerbegebiet ansiedeln möchten, erläutert dazu Bürgermeister Erwin Baumgartner. Baubeginn soll möglichst noch Mitte des Jahres sein, der Bürgermeister spricht auch von Neuigkeiten für das bisherige Gewerbegebiet: Eine neue Firma komme, zwei dort schon bestehende Betriebe werden sich beträchtlich baulich erweitern.

Der Ausschuss berät die Aufstellung einer Entwicklungssatzung in Hörbering (Billigungsbeschluss und Beschluss über das weitere Verfahren) und stellt eine Entwicklungssatzung im Ortsteil Hörbering Nord (Aufstellungsbeschluss) auf. Gegenstand der Sitzung ist auch die Erweiterung des Bebauungsplans "Stadtplatz" und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das Anwesen Mayerhof 1 und 1a. Baupläne, darunter die Errichtung von Werbetafeln nähe Bahnhof und Herzoglicher Kasten, beschließen die öffentliche Sitzung.

je/Neumarkter Anzeiger

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