Mehr Sicherheit und Service in der Gemeinde

Oberbergkirchen - Gleich doppelte Freude herrschte gestern in Oberbergkirchen.

Nicht nur, dass die fFreiwillige Feuerwehr die Weihe ihres neuen Fahrzeuges, ein TSF/W, feiern durfte. Gleichzeitig übergab Bürgermeister Michael Hausperger die Zündschlüssel des neuen Kommunalschleppers an die beiden Bauhofmitarbeiter Klaus Riegelsberger und Franz Neuberger.

Für Oberbergkirchen ein weiterer Festtag nach der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses im vergangenen Jahr, wie Feuerwehrvorstand Alois Binsteiner betonte. Denn mit dem rund 130000 Euro teuren Einsatzfahrzeug verbessere die Feuerwehr Oberbergkirchen den Brandschutz und die Einsaztzbereitschaft in Oberbergkirchen um ein Vielfaches. Die Feuerwehr verfüge nun nicht nur über ein mobiles Löschfahrzeug, sondern auch über die Möglichkeit im Brandfall den Atemschutz einzusetzen. Vier Atemschutzgeräte vereinige das Fahrzeug, das Pfarrer Peter Förster gestern zusammen mit dem Kommunalschlepper weihte. Bürgermeister Michael Hausperger zeigte sich stolz darüber, dass mit den beiden Fahrzeugen nicht nur in Sachen Brandschutz die Gemeinde eine deutliche Steigerung ihrer Einsatzbereitschaft gewonnen habe. Er untermauerte auch die Dringlichkeit bei der Anschaffung des Schleppers, da der bisherige 20 Jahre alte Traktor nun endgültig seinen Geist aufgegeben hatte.

Gerne sei er, so Staatssekretär Dr. Marcel Huber, nach Oberbergkirchen gekommen: "Ich freu mich immer, wenn in einer Gemeinde etwas geht." In Oberbergkirchen sei dies regelmäßig der Fall, lobte er nicht zuletzt auch die Zielstrebigkeit der Gemeinde und der tüchtigen Feuerwehr. Denn schließlich gingen beide Anschaffungen auch ins Geld. Für das TSF/W musste die Gemeinde rund 130000 Euro zahlen, wobei rund 37500 Euro an Zuschüssen zu erwarten sind. Rund 50000 Euro kostete der neue Schlepper, der auch in Zukunft unter anderem sicherstellen soll, dass die Straßen Oberbergkirchens im Winter immer zuverlässig geräumt sind. Kreisbrandrat Karl Neulinger lobte die Feuerwehr für ihren Mut zur Anschaffung des TSF/W, zumal durch die Ergänzung von Atemschutzgeräten ein umso größerer Aufwand in Ausbildung und in der Bereitstellung von freiwilligen Helfern gefordert ist. "Auf jeden Fall eine gute Motivation auch für die Jugend", so Neulinger.

Kommandant Adam Müller unterstrich, dass es nicht leicht gewesen sei, sich für das richtige Fahrzeug und die adäquate Ausrüstung zu entscheiden. In Anbetracht dessen, dass sich nicht nur im Ort Kindergarten, Schule oder betreutes Wohnen befände, sondern es über die Gemeindegrenzen hinaus Einrichtungen gibt, die im Falle des Falles auf ein schnelles Eingreifen einer gut ausgerüsteten Feuerwehr angewiesen sind, sah er die Investition als eine Notwendigkeit an. Es sei sinnvoll, den Atemschutz auf eine breite Basis zu stellen, um hier auch untertags, wenn es an Feuerwehrleuten mangelt, stets die Einsatzbereitschaft in der Umgebung gewährleisten zu können.

je/Mühldorfer Anzeiger 

Rubriklistenbild: © dpa

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