Kein Zebrastreifen am Kreisverkehr

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Neumarkt-St. Veit - Unzählige Fahrzeuge passieren Tag für Tag den Kreisverkehr in Neumarkt-St. Veit, darunter auch viele Lastwagen.

Um ein sicheres Überqueren der Straßen am Kreisverkehr zu sichern, stand die Forderung nach Zebrastreifen im Raum. Dazu hat Anfang September ein Ortstermin mit Polizei und der Straßenverkehrsbehörde stattgefunden. Das Ergebnis hat Bürgermeister Erwin Baumgartner nun in der Stadtratssitzung mitgeteilt: Vermutlich ist eine Realisierung von Zebrastreifen an dieser Stelle nicht möglich wegen zusätzlicher Gefährdung aufgrund der Unübersichtlichkeit im Kreisverkehr. Das heißt: Während sich der Fußgänger aufgrund der Übergangshilfe sicher wähnt, ist ein Zebrastreifen für Lastwagen nicht unbedingt gleich zu erkennen, "weil sich ein Lastwagenfahrer innerhalb eines Kreisverkehres eher auf die Verkehrssituation mit fahrendem Verkehr konzentriert", erläuterte Natascha Pigac vom Neumarkter Bauamt. Für den Fußgänger also keine Erleichterung der gegenwärtigen Situation. Das endgültige Urteil, so Baumgartner weiter, bekäme die Stadtverwaltung noch schriftlich mitgeteilt, eventuell inklusive Verkehrszählungen. Als alternative Lösung kämen Schülerlotsen oder Eltern in Frage, um Schülern ein sicheres Passieren zu ermöglichen.

re/Neumarkter Anzeiger

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