Jugendliche mit besten Ergebnissen

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Alle Stadtmeister mit Organisator Hans Kagerer (links), Bürgermeister Erwin Baumgartner (Zweiter von rechts) und Sportreferent Peter Hobmaier (Reihe hinten, rechts). Die beste Luftgewehrschützin Neumarkts kommt aus der Jugend, heißt Theresa Bichlmaier und schießt für Immergrün Wolfsberg (vordere Reihe, Zweite von links). Mit ihren 389 Ringen war sie sogar elf Ringe besser als die Zweitbeste, Brigitte Obermaier (Sebastiani Hofthambach, rechts). Die besten Männer schlug sie glatt um ein ganzes Dutzend Ringe.

Neumarkt-St. Veit - 389 Ringe von 400 - mit diesem sensationellen Ergebnis holte die Jugendliche Theresa Bichlmaier nicht nur bei der Stadtmeisterschaft der Sportschützen überlegen die Luftgewehrkonkurrenz bei der Jugend.

Selbst die besten Männer blieben um ein Dutzend Ringe hinter der nervenstarken Schützin. Hans Kagerer, der Organisator der Stadtmeisterschaft der Schützen, schilderte noch einmal deren Ablauf, ehe er mit dem Stadtoberhaupt die Siegerehrung vornahm. Auf den Schießanlagen von "11+1" im Schützenheim waren die Wettbewerbe mit scharfer Munition durchgeführt worden. Mit Luftgewehr, Luftpistole und Kleinkaliber schossen die Sportler auf den Birkhahnanlagen im Vereinsheim "Post" auf die Scheiben.

Hier gibt's die Ergebnisliste zum Download

133 Bewerber waren in den sechs unterschiedlichen Waffengattungen angetreten. Die höchste Beteiligung mit 59 Schützen fand am Luftgewehrstand statt, während mit der kleinkalibrigen Sportpistole nur fünf Anwärter für den Titel antraten.

In acht Altersklassen waren die Luftgewehrschützen eingeteilt, wobei beachtliche Ergebnisse erzielt wurden. Bei den Schülern holte sich Michael Bichlmaier mit stolzen 189 Ringen (von 200 möglichen) den Titel und den Pokal. Der Jugendtitel ging ebenfalls an Immergrün Wolfsberg: Theresa Bichlmaier hat mit ihren sagenhaften 389 Ringen das beste LG-Ergebnis aller Schützen erzielt.

Aber auch bei den anderen Titelrennen gab es Glanzleistungen. Bei den Damen siegte Brigitte Obermaier von Sebastiani Hofthambach mit 378 Ringen. Erich Mandl, ebenfalls Sebastianischütze, errang den Titel in der Schützenklasse mit 377 Ringen. Mit ebenfalls 377 Ringen ging der Stadtmeister in der Jugend an Josef Eckl von Sebastiani Hofthambach.

Die Altersklasse der Damen entschied Sieglinde Hübner mit 357 Ringen von Rottal Neumarkt-St. Veit für sich, während Stadtmeister bei den Herren in der Altersklasse Georg Huber (368 Ringe) von Immergrün Wolfsberg wurde. Für den veranstaltenden Verein Birkhahn holte Werner Schröger bei den Senioren den Stadtmeistertitel (338).

Mit stolzen 1505 Ringen gewann Immergrün Wolfsberg vor den ringgleichen Sebastianischützen die Mannschaftsmeisterschaft.

Helmut Perzlmeier vom Mitveranstalter Elf und Eins Neumarkt gewann mit 361 Ringen die Stadtmeisterschaft der Luftpistolenschützen. Christine Huber von Immergrün Wolfsberg gelang mit 342 Ringen mit der gleichen Waffe der Sieg bei den Junioren. Gerhard Huber von Immergrün Wolfsberg siegte klar mit stolzen 374 Ringen in der Altersklasse. Sein Verein wurde auch Mannschaftsmeister mit der Luftpistole mit guten 1439 Ringen.

Den Bewerb mit Zimmerstutzen entschied Andrea Seidl von Sebastiani Hofthambach mit 269 Ringen für sich. Mit 250 Ringen gewann Gerhard Holzmann die Altersklasse und die Seniorenklasse ging durch Hans Kagerer (262 Ringe) an Birkhahn. Sebastiani Hofthambach wurde hier mit 1039 Ringen auch Mannschaftsmeister.

380 Ringe erzielte Andreas Tiefenbeck von Elf und Eins Neumarkt mit der großkalibrigen Sportpistole und wurde Stadtmeister. Den Titel mit der kleinkalibrigen Pistole holte sich Martin Huber von Immergrün Wolfsberg (278). Im Liegendkamp mit Kleinkaliber gewann Markus Hagn von Elf und Eins den Titel für Rottal (277).

"Allen Schützenvereinen danke ich für ihre hervorragende Jugendarbeit. Es ist sicher für alle Schützen schön, wenn es solche Vergleichsmöglichkeiten gibt, wie sie Stadtmeisterschaft der Schützen bietet", zeigte sich auch Bürgermeister Erwin Baumgartne bei der Siegerehrung begeistert über die guten Ergebnisse. Den von ihm gestifteten Wanderpokal für die Mannschaft mit der geringsten Gesamtteilerzahl holte sich dieses Jahr Immergrün Wolfsberg, die mit 84,0 die Sebastianschützen nur hautdünn um 0,4 Punkte unterboten hatten.

nz/Mühldorfer-Anzeiger

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