Der Jugendfußball boomt

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Die Geehrten mit Bürgermeister Michael Hausperger und Vorstand Toni Weichselgartner (von links) sowie Abteilungsleiter Sepp Greimel (rechts) mit Josef Weyerer (ab Dritter von links) und Gerhard Neuhofer und Bettina Weichselgartner und Alex Stifter.

Oberbergkirchen - Bilanz über das vergangene Jahr zog die Fußballabteilung des SV 66 Oberbergkirchen. Tragende Säule sind die Jugendmannschaften. Unter ihnen ragen die B-Juniorinnen heraus.

Sie spielen in der Kreisliga. Finanziell kommt die Abteilung gerade so über die Runden.

Voll besetzt war die Sportstube im Sportheim in Aubenham, als Abteilungsleiter Sepp Greimel die Jahreshauptversammlung eröffnete. In seinem Rückblick auf die Ergebnisse der Seniorenmannschaften erwähnte er, dass die zweite Mannschaft in die A-Klasse aufgestiegen ist. Sie befindet sich in der laufenden Saison im unteren Tabellendrittel. Die erste Mannschaft ist in der Kreisklasse aktuell durch die letzte Niederlage vom dritten Platz ins Mittelfeld abgerutscht. Vier Schiedsrichter aus dem Verein pfeifen in höheren Spielklassen, darunter der junge Vinzenz Pfister (20) in der Bezirksliga mit Aussicht auf Aufstieg in die Landesliga.

Von den Festen und Feiern hob der Abteilungsleiter die Sonnwendfeier mit den Schützen hervor. Nach 14 Jahren hat die Abteilung die Discoveranstaltung beim Dorffest eingestellt. Der Sportplatz ist nach dem Gönner in Adam-Holzner-Stadion benannt worden. Greimel dankte der Gemeinde für die kostenlose Überlassung der Sportanlagen und dem SV Schönberg für die Möglichkeit, dort zu trainieren, was den eigenen, stark beanspruchten Trainingsplatz entlastet.

Jugendleiter Helmut Stifter erwähnte, dass die Jugendmannschaften im Winter 38 Hallenturniere gespielt haben. Stolz sei die Abteilung auf die B-Juniorinnen, die in der Kreisliga spielen. In der laufenden Saison sei eine zusätzliche Mannschaft hinzugekommen, so dass sich derzeit zehn im Spielbetrieb befinden. Dies sei erfreulicherweise gegen den Trend.

Kassier Ernst Gossert bewegte große Zahlen für einen Dorfverein. Der Kassenstand hat sich von 4118 Euro um 1169 Euro auf 2948 verringert. Dies liege daran, dass die Einnahmen aus der Bandenwerbung erst 2010 bezahlt worden seien. Diese eingerechnet, habe man mit einer "schwarzen Null" abgeschlossen. Die Übungsleitervergütungen von 60450 Euro, die dem Verein wieder gespendet würden, seien ein Beleg dafür, wie viele ehrenamtliche Stunden geleistet würden, sagte der Kassier.

Bürgermeister Michael Hausperger betonte, dass die Jugendlichen im Verein gut betreut und die Anlagen vorbildlich gepflegt würden. Der Umbenennung des Fußballplatzes habe der Gemeinderat zugestimmt. Bei Spielen von Jugendmannschaften träfen sich ganze Familien. Dies gehöre zu einem familienfreundlichen Dorf. Er forderte die Spieler auf, ihre Autos nicht verkehrsbehindernd zu parken, um das Ausrücken der Feuerwehr nicht zu behindern.

Vorstand Toni Weichselgartner vom Hauptverein hob hervor, dass der Verein Fußballsport auch für Spieler umliegender Orte biete. Der SVO habe einen Vereinskombi angeschafft, der für Jugendmannschaften eifrig benützt werde.

Vorstand und Bürgermeister nahmen abschließend Ehrungen für längere Mitgliedschaft vor. Für zehn Jahre bekamen eine Urkunde sowie die silberne Vereinsnadel Bettina Weichselgartner, Florian Ruprecht, Stefan und Sebastian Langner, Fritz Heisler sowie Alex Stifter. Die goldene Nadel für 25 Jahre Mitgliedschaft nahmen entgegen Gerhard Neuhofer sowie Josef Weyerer.

gth/Mühldorfer Anzeiger

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