Reiten und Fahren für Pokale

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Konrad Fuchs und Team mit dem Zweispänner.

Neumarkt-St. Veit - Das Hofturnier auf dem Gestüt Thaller in Kindhofen bei Neumarkt-St. Veit ist mittlerweile ein reiterliches Großereignis im frühen Herbst.

Von Freunden des Pferdesports aus mehreren Landkreisen wird dieser Termin sehr gerne wahrgenommen. Auch dieses Jahr konnten Zuschauer den ganzen Tag über Reiter und Kutschenfahrer bei ihren Vorführungen bewundern. Besitzer Helmut Thaller hatte wieder neben der Koppel für die Reiter einen Parcours mit elf Hindernissen aufgebaut, in dem die Reiter in 90 Sekunden möglichst viele Punkte erreiten konnten. Für hohe Sprünge gab es die meisten Punkte, aber unter anderen gehörten auch ein Slalom, Rückwärtsreiten und zwischen Stangen durchreiten zu den Aufgaben.

Morgens um 10 Uhr begannen die Kleinen, deren Pferd am Zügel noch geführt wurde. Diese Klasse der "Führzügler" konnte unter sieben Teilnehmern mit 950 Punkten Franzi Lorber auf Schneewittchen für sich entscheiden. Die Plätze zwei und drei belegten Lisa Wastlhuber auf Natan und Elisabeth Rothkopf auf Zirpe.

Acht Reiter gingen in der Jugendklasse (unter 16 Jahre) an den Start. Hier war mit 1050 Punkten Julia Kronberger auf Kazzam erfolgreich. Die weiteren "Stockerlplätze" erreichten Romy Zehetmeier auf Pretty und Miriam Bootz auf Friesl.

In der allgemeinen Klasse traten fast zwei Dutzend Bewerber an und die Entscheidungen fielen denkbar knapp aus. Zuletzt hatte Stefanie Jaensch auf Smoky und 1060 Punkten die Nase vorn. Knapp folgten ihr Tamara Fischer auf Kazzam und Sigrid Renner auf den Plätzen.

Natürlich gab es für alle Teilnehmer die obligatorischen Schleifen und tolle Sachpreise.

Pokale und Sachpreise gab es am Nachmittag auch für die Kutschenfahrer, für die auch das besondere Interesse der Zuschauer galt.

Mit 1180 Punkten konnte sich bei den Einspännern Hans Stöckl knapp vor Peter Osl (1160) behaupten. Den dritten Platz belegte mit Stefanie Schalk eine Dame, die 910 Punkte erreichte und weitere sieben Teilnehmer hinter sich ließ.

Bei den Zweispännern war der Unterschied zwischen den ersten beiden Plätzen nur zehn Punkte. Mit 1080 Zählern war Fritz Riemerschmid vor Konrad Fuchs erfolgreich. Peter Osl konnte mit 940 Punkten noch den dritten Pokal gewinnen, wobei er noch drei weitere Gespanne auf die Plätze verwies.

Peter Osl war es auch, der in einer Wettkampfpause demonstrierte, wie man den engen Parcours sogar vierspännig durchfahren kann. Insgesamt war das Hofturnier für Reiter, Fahrer und Zuschauer wieder ein erlebnisreicher Samstag.

nz/Mühldorfer Anzeiger

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