Historische Landkarte

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Kulturreferent Walter Jani (hier vor Schloss Adlstein) will Hinweisschilder an den historischen Gebäude der Stadt anbringen lassen. Eine historische Landkarte schwebt ihm vor, mit deren Hilfe geschichtlich Interessierte die Stadt erkunden könnten.

Neumarkt-St. Veit - Es dürften zwischen 60 und 70 historische Gebäude sein, die sich in Neumarkt-St. Veit befinden. Welche Geschichten sich hinter den einzelnen Häusern verbergen, das will das Stadtarchiv nun interessierten Bürgern und Besuchern der Stadt nicht weiter vorenthalten.

Mit Hinweistafeln will Walter Jani die altehrwürdigen Gebäude bestücken.

Der Kulturreferent hält ein beschichtetes braunes Schild aus Aluminium in der Hand. Darauf in weißen Lettern kurz umrissen ist die Geschichte des Schlosses Adlstein: Pfleggerichtsgebäude, dann in Privatbesitz, später Wasserschloss. "Unser Prototyp", erklärt Jani zum Schild, "der zukünftig sämtliche historische Gebäude schmücken soll."

Davon hat die Stadt Neumarkt, deren Geschichte weit über das Marktgründungsjahr von 1269 zurückgeht, sehr viele. Ob nun alleine der Klosterkomplex in St. Veit, die Kirche in Elsenbach, wo sich die ersten Benediktermönche schon 1125 niedergelassen hatten, oder eben der Johanneshof, das heutige Schloss Adlstein.

Zählt Jani die Gebäude mit historischem Hintergrund zusammen, bringt er es auf 60 bis 70, die eben durch historische Hinweistafeln dem Betrachter nähergebracht werden könnten: Kirchen, öffentliche Gebäude, aber auch historische Gebäude, die sich mittlerweile in Privatbesitz befinden. Jani erwähnt spontan das Gebäude, in dem sich gegenwärtig die Gärtnerei Lächele befindet. "Darin hat sich früher das Neumarkter Rathaus befunden", lässt Jani wissen.

Die Hinweistafeln sollen sich nicht auf den Stadtkern beschränken. Auch die schmucken Kapellen, die sich im Außenbereich befinden, sollen entsprechend gekennzeichnet werden.

Und es geht noch weiter: Ginge es nach den Kulturreferenten und Archivar könnte man die Schilder durchnummerieren und einen historischen Spaziergang zusammenstellen. Mit einer erklärenden Broschüre in der Hand, Jani spricht bereits von einer "historischen Landkarte", wäre es dem Besucher der Rottstadt, aber auch den Bürgern der Stadt selbst möglich "in ein oder zwei Stunden unsere Stadt zu erkunden".

Die Kosten für die Beschilderung hielten sich laut Jani in Grenzen. Summa summarum auf 60 Euro inklusive der Montage käme ein solches Schild. Jani findet: "Für die Stadt auf jeden Fall eine Bereicherung."

je/Neumarkter Anzeiger

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