Gewerbegebiet wird wachsen

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So sieht die Planung des erweiterten Gewerbegebietes an der Landshuter Straße aus. (Bebauungsplan in größerer Auflösung)

Neumarkt-St. Veit - Neue Betriebe wollen in Neumarkt siedeln. Deswegen ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes an der Landshuter Straße dringend notwendig.

Der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Neumarkt-St. Veit hat die Vergrößerung in Richtung Feichten in die Wege geleitet.

Durch den Bau der Umgehungsstraße ist geplant, ab dem Kreisel in Mayerhof die Landshuter Straße in Richtung Neumarkt-St. Veit in eine Gemeindestraße abzustufen. Dadurch würde sich das Gewerbegebiet an der Landshuter Straße erheblich vergrößern, weil die großen Abstandsflächen nicht mehr eingehalten werden müssen. Zwei neue Betriebe meldeten laut Bürgermeister Erwin Baumgartner bereits Interesse an dem Gewerbegrund an und wollen dort baldmöglichst ihren Betrieb eröffnen, wie der Bürgermeister mitteilte.

Die Fertigstellung der neuen Bundesstraße ist für Ende des Jahres geplant, weshalb der Stadtrat schon in der Dezembersitzung 2010 vorausschauend beschlossen hatte, einen Bebauungsplan für die Erweiterung des Gewerbegebietes aufzustellen. Für die bisherigen Bauwerber wurde seitens der Stadt im Einvernehmen mit den Behörden bereits eine Lösung gefunden, die den Bauwünschen gerecht wird.

Das bisherige Gewerbegebiet ist praktisch erschöpft, weil zwei bestehende Firmen sich vergrößern wollen und zwei weitere Plätze von neuen Firmen beansprucht werden. Nun liegen aber noch weitere Firmenanfragen vor, was eine rasche Ausdehnung des Gewerbegebietes erfordert. Das Ingenieurbüro Sehlhoff stellte in der jüngsten Bauausschusssitzung den angeforderten Vorentwurf vor.

Durch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit für die Aufstellung des Bebauungsplanes soll das Vorhaben möglichst zu keiner Zeit verzögert werden. Bürgermeister Baumgartner will erreichen, dass Kaufabschlüsse zeitnah getätigt werden können.

Zur Vorabstimmung der Erweiterung fanden bereits Termine mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim, dem Landratsamt Mühldorf und der Polizeiinspektion Mühldorf statt.

Die Gesamtfläche an der Landshuter Straße wird demnach zunächst auf rund fünf Hektar vergrößert, was natürlich eine zweite Zufahrt erforderlich macht. Die allerdings erst nach der Abstufung der B299 zur Gemeindestraße erstellt werden kann. Von Ringstraßen aus sind dann alle Parzellen gut erreichbar und sollte einmal eine Erweiterung nach Norden erforderlich und möglich werden, so hat das Ingenieurbüro auch hier die Erschließung durch eine Ringstraße schon vorgesehen.

Da mit diesen Maßnahmen Arbeitsplätze in der Rottstadt geschaffen werden können, stimmte der Bau- und Umweltausschuss einstimmig diesem Planvorhaben zu.

nz/Neumarkter Anzeiger

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