Geld aus Sonnenstrom von Stiftung?

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Auch in Neumarkt will man die dachflächen zur Erzeugung von Sonnenstrom nutzen. Über eine Stiftung hätte dies den Vorteil, dass die Kommune Nutznießer der erwirtschafteten Überschüsse werden kann ohne selbst einen Cent investiert zu haben.

Neumarkt-St. Veit – Erträge aus Fotovoltaikstrom erwirtschaften, ohne dafür einen Cent zu investieren? Das geht. Und wie?

Die Firma Regionalkonzept aus Fürth stellte im Rahmen der Sitzung des Neumarkter Finanz- und Verwaltungsausschusses ein Stiftungsmodell vor.

Die Idee klingt simpel und vor allem interessant für eine Kommune, die nicht selbst in Fotovoltaikstrom investieren will beziehungsweise nicht über die Mittel dafür verfügt: Eine gemeinnützige Stiftung, initiiert durch die Firma Regionalkonzept, bietet Kommunen an, Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu finanzieren und zu errichten. Auf diese Weise könnten Fotovoltaikanlagen in Neumarkt auf Dachflächen öffentlicher Gebäude, wie etwa Schule, Kindergarten, Mehrzweckhalle oder Bauhof und Feuerwehr, installiert werden. Die Stiftung finanziert die Projekte und schüttet alle Überschüsse, abzüglich der Betriebskosten, zugunsten des Gemeinwohls an die Stadt aus.

So stellte Dieter Christoph, Geschäftsführer der Firma Regionalkonzept, das Modell vor, das auch für Neumarkt-St. Veit interessant sein könnte, weil deren Vermögenshaushalt durch die notwendigen Ausgaben nicht belastet werde. „Sie können die Ertragskraft für ihre Zwecke sichern, ohne den Einsatz von Eigenkapital“, erläuterte Christoph die Vorteile für Städte und Gemeinden, auch gegenüber einer Vermietung von Dachflächen, die bei weitem weniger Geld abwerfen würde als die Stiftungsalternative, erklärte Christoph anschaulich. Die Gewinne könnten in gemeinnützige Projekte investiert werden, ob nun in Bildung, Erziehung oder Sport. Auch sprach der Geschäftsführer die Möglichkeit an, dass Bürgerbeteiligungen möglich wären, entsprechende Darlehen würden mit Zins und Tilgung, wie bei einer Bank, abgegolten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

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