Ein Fußgängerschild als Schikane?

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Romanus Zinnecker am neuen Gehweg. Von einem Schildbürgerstreich spricht er, denn der Weg führt direkt auf einen Acker. Zinnecker fragt nach der Notwendigkeit dieses Weges. „Reine Schikane“, sagt er, weil er wegen der Beschilderung seine Lastwagen jetzt nicht mehr auf dem Gehweg parken darf.

Egglkofen – Etwa 200 Meter ist der neue Bürgersteig lang, der sich entlang der Handwerksstraße zieht. Ein Fußgängerschild an Anfang und Ende des Weges sorgt nun für Aufregung.

Denn dadurch dürfen die Anlieger ihre Lkw nicht mehr auf dem Trottoir parken. „Reine Schikane“, schimpft Schausteller Romanus Zinnecker. Wo soll er nun seine Lastwagen abstellen? Er ist nicht einzige, der nun vor einem Problem steht. Die Schaustellerfamilie – auch Romanus‘ Bruder Andreas und Cousine Lydia Zinnecker wohnen an diesem Straßenzug – nutzten ihre Grundstücke und eben auch die Straße im Gewerbegebiet bislang, um ihre Lastwagen abzustellen, „was grundsätzlich auch in einem Gewerbegebiet erlaubt ist“, weiß Romanus Zinnecker, „sonst wäre es ja auch kein Gewerbegebiet“.

Wo sonst könnten Lkw-Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten, fragt er. „Wenn ein Lastwagen um 3 Uhr nachts ankommt, wird er nicht mehr zum Rangieren anfangen, dann muss es ihm erlaubt sein irgendwo zu parken“, argumentiert er.

Mehr dazu lesen Sie morgen im Mühldorfer Anzeiger

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