Die nächste Tour führt in die Schweiz

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Heuer war es der Passo Di Giau auf über 220 Metern Höhe, nach dessen Befahrung Bernhard Pichlmeier jubelte. Nächstes Jahr wollen der Neumarkter und seine Radlerkollegen von Frisch auf den zweithöchsten Pass der Alpen am Stilfser Joch bezwingen.

Neumarkt - Knapp 7000 Höhenmeter und insgesamt 580 Kilometer Länge: Die Radler von "Frisch auf" Neumarkt-St. Veit haben sich für ihre Fernfahrt im nächsten Jahr einiges vorgenommen.

In Richtung Schweiz geht es diesmal, um den Pass am Stilfser Joch, den dritthöchsten Pass der Alpen, mit dem Rennrad zu bezwingen.

Ein halbes Jahr Training bleibt den Frisch-auf-Radlern, die sich vom 7. bis zum 12. Juli den Strapazen aussetzen wollen. Fred Klinger stellte im Rahmen einer Power-Point-Präsentation die wesentlichen Eckdaten der Tour zusammen. Die Königsetappe haben die Radfahrer, die mit dem Auto von Neumarkt aus bis zum Reschenpass starten werden, gleich am ersten Tag zu bewältigen, wenn von der italienischen Seite aus der 2758 Meter hohe Pass am Stilfserjoch wartet. Weitere bekannte Pässe der Schweiz, wie der Ofenpass, der Albulapass oder über die Via Mala der Splügenpass folgen, bevor es dann Richtung Graubünden geht und über den Comer See und Lago d'Iseo bis zum Gardasee, wo die fünftägige Radfahrt endet. Knapp 7000 Höhenmeter sind dabei zu bewältigen, Mit 580 Kilometern übersteigt die Tour die Länge der Jubiläumsfahrt, die der Radfahrverein heuer nach Caneva unternommen hatte, um mehr als 100 Kilometer. Weitere Details der Tour sind auf der Internetseite von Frisch auf einzusehen (www.frisch-auf-nsv.de).

Wenn sich die Frisch-auf-Radler im Juli also richtig abstrampeln werden, tun sie das mit einem neuen Trikot. Vorstand Georg Eberl stellte den Entwurf vor, zukünftig wird sich "Frisch auf" mit rot, orange und schwarz präsentieren. Einen Anprobetermin zur Bestellung der neuen Trikots wird im Januar stattfinden, informierte Eberl.

Eberl nutzte die Versammlung im Gasthaus "Zur Post", um das Radljahr zusammenzufassen. Als Höhepunkt nannte Eberl die Fernfahrt nach Caneva, die auch bei Bürgermeister Erwin Baumgartner tiefen Eindruck hinterlassen hatte: "Eine enorme Leistung, die auch in Caneva größte Wertschätzung erfahren hat", lobte das Stadtoberhaupt das Engegament der Radfahrer im Rahmen der zehnjährigen partnerschaftlichen Beziehungen zur Stadt im Friaul. Auch die Beteiligung von "Frisch auf" am Ferienprogramm würdigte Baumgartner, der von einem sehr aktiven Verein sprach.

Dieser hat immerhin 239 Mitglieder, informierte Eberl, "zehn mehr als im Vorjahr". Und die bekamen einiges geboten: Vom Anradeln Ende März bis zum Abradeln Anfang Oktober wurden zahlreiche Ausfahrten unternommen. Mountainbike-Touren in den Bergen sorgten für Abwechslung.

Traditionell erfolgte im Mai die Fahrradsegnung in Teising, die Hobbyradler standen Gewehr bei Fuß, als der Radweg bis nach Velden eingeweiht werden sollte, was jedoch buchstäblich ins Wasser gefallen war. Die Vereinsmeisterschaft und das Weiherfest bereicherten das Jahresprogramm darüber hinaus.

je/Neumarkter Anzeiger

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