Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg

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Hermann Schober

Neumarkt/Schönberg/Lohkirchen - Seit seinem 15. Lebensjahr forscht Hermann Schober aus Reichenrott nach seinen Ahnen. Schon als Junge war er häufig Gast in Pfarrämtern und Gemeindearchiven, wo er zahllose Urkunden fand und studierte.

Schon als Junge war er häufig Gast in Pfarrämtern und Gemeindearchiven, wo er zahllose Urkunden fand und studierte. Jede Woche besucht er außerdem das Neumarkter Stadtarchiv, wo er die Heimatzeitung seit 1880 nach Nachrichten über seine Verwandtschaft durchforstet. Und so stieß Schober kürzlich im Neumarkter Anzeiger vom 22. Juli 1915 auf die Meldung, dass am 16. Juli bei Kolmar (Nordfrankreich) der 32 Jahre alte Bäckermeister Otto Wagner (aus Egglkofen) den Heldentod erlitten habe. "Seine Frau und zwei Kinder beweinen den hier allgemein beliebten und strebsamen Bürger". Schnell wurde klar: Bei dem Toten handelte es sich um den Großvater von Hermann Schobers Ehefrau. Der Hobby-Ahnenforscher spürte daraufhin sogar einen alten Festpostbrief des toten Verwandten auf.

Lesen Sie morgen mehr dazu im Mühldorfer Anzeiger.

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