Erlös von Benefizkonzert geht an Kinderklinik

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Bei der Überreichung des Geldschecks, insgesamt kamen heuer 7000 Euro für die Kinderkrebshilfe zusammen, von links: Bürgermeister Erwin Baumgartner, Dr. Irene Schmid, Gastwirt Josef Zens, Sepp Eibelsgruber und die Musiktherapeutin Martina Kahles.

Neumarkt-St. Veit/München - Mit knapp 7000 Euro wurde heuer das zweitbeste Spendenergebnis des Benefizkonzertes für die Hauner Kinderklinik erzielt.

Gute Blasmusik und der gute Zweck: Seit jeher steht Sepp Eibelsgruber für diese Kombination mit seinem Namen. Wie jedes Jahr im August machte sich Neumarkt-St. Veits Musimoaster mit Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner und Gastwirt Josef Zens auf den Weg nach München, um der Hauner'schen Kinderklinik den Erlös seines Benefizkonzertes von 2011 zu übergeben. Mit knapp 7000 Euro wurde heuer das zweitbeste Spendenergebnis erzielt.

Mit knapp 7000 Euro wurde heuer das zweitbeste Spendenergebnis erzielt.

"Die Spendenbereitschaft ist immer noch ungebrochen", freute sich Eibelsgruber bereits vor der Fahrt nach München in die Hauner'sche Kinderklinik. Grund zur Freude hatte er allemal. Denn die 7000 Euro sind nicht nur durch den Verkauf von Eintrittskarten in den Spendentopf geflossen. Viele Geldspenden wären auch vorher und nach dem Konzert auf das Konto überwiesen worden, worüber sich Sepp Eibelsgruber sehr freute. Das Rekordjahr von 2008, als die Musik von Eibelsgruber die Geldbörsen bei einem Erlös von 7550 Euro etwas weiter geöffnet hatten, wurde zwar nicht mehr erreicht. Das schmälert aber das Gesamtergebnis nicht: Seit dem ersten Konzert vor fast zehn Jahren ging Spendengeld in Höhe von 50450 Euro ein. "Einfach nur gigantisch", sagt Eibelsgruber, zumal mit dem Geld Projekte in der Haunerschen Kinderklinik geschultert worden seien, die von den Krankenkassen nicht übernommen wurden.

Bei der Übergabe des schweren Schecks war die Abordnung aus Neumarkt-St. Veit diesmal in der Direktion der Hauner'schen Kinderklinik bei Prof. Dr. Christoph Klein, dem neuen Leiter der gesamten Kinderklinik in München. Das Besondere daran: Professor Klein wurde im Jahr 1970 in Neumarkt-St. Veit in die Grundschule eingeschult. Sein Vater war damals bei der Firma Bulthaup in Neumarkt beschäftigt und deshalb sei die Familie kurzzeitig in Neumarkt gewesen. Er zeigte sich ob der Spendentätigkeit sehr erfreut und stellte dem Musemoaster eventuell ein Engagement beim Staatsempfang anlässlich des 200. Geburtstag von Dr. Hauner in der Bayerischen Staatskanzlei in Aussicht.

Dr. Irene Schmid erläuterte der Abordnung aus Neumarkt-St. Veit die Spendenverwendung. Der Geldsegen ermögliche demnach die Fortführung der Finanzierung der Musiktherapie mit eventuell zusätzlichen Stunden. Geplant ist außerdem, die Spendengelder in die Einrichtung eines Patienten-Jugendzimmers und in dessen Ausstattung mit CD- und Multimedia-Station zu investieren. Die Jugendlichen, so Dr. Schmid, könnten unter sich sein und hätten einen Rückzugsort beziehungsweise gegebenenfalls einen gleichaltrigen Gedankenaustausch. Geplant sind darüber hinaus neue seperate Sanitärräume teilweise mit Duschen für jedes einzelne Patientenzimmer.

Dass die Spendensumme, die sich alleine in diesem Jahr angesammelt hatte, so viel Gutes bewerkstelligen könne, beeindruckte die Neumarkter Abordnung. Und so steht auch für Sepp Eibelsgruber und Gastwirt Josef Zens außer Frage, dass es auch im nächsten jahr wieder ein Benefizkonzert in Hofthambach geben wird. Der Termin steht bereits fest: Es findet am Samstag, 25. Februar, statt und hat dann auch gleich ein kleines Jubiläum. Dann nämlich wird es die zehnte Auflage sein, dass Eibelsgruber und Co. Geld für krebskranke Kinder sammeln.

je/Neumarkter Anzeiger

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