Entschlammung wird teurer

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Zangberg - Teurer als im Haushaltsplan vorgesehen kommt für die Gemeinde die Entschlammung des Dorfweihers. Waren nur 6000 Euro dafür angesetzt, so liegt nun ein Angebot von etwas über 10000 Euro vor.

Zunächst berieten die Gemeinderäte eine Stunde lang über vier Baupläne, die ihnen Bürgermeister Franz Märkl zur Begutachtung vorgelegt hat. Künftig sollen, wie Märkl sagte, die Pläne im Sitzungszimmer zur vorherigen Einsichtnahme ausgehängt werden. Alle Pläne wurden trotz teilweiser Bedenken einstimmig genehmigt.

Auch der Absichtsbeschluss, den Flächennutzungsplan mit Deckblatt Nummer drei zu ändern, wurde einstimmig gefasst. Bürgermeister Märkl sagte dazu, es gelte heute zu schauen, wo im Gemeindegebiet etwas geändert, hinzugefügt oder als hinfällig bezeichnet werden soll, wenn künftig ein Bebauungsplan aufgestellt wird.

VG-Geschäftsstellenleiter Georg Obermaier bezeichnete die Bedeutung eines Flächennutzungsplanes als vorbereitenden Bebauungsplan. Dieser schaffe zwar noch kein Baurecht, ein Bebauungsplan könne aber nur innerhalb eines Flächennutzungsplanes aufgestellt werden.

In einem sachlogischen Zusammenhang damit stand ein weiterer Absichtsbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Unteres Feld V, betreffend die Flurnummer 191. Die bisherige landwirtschaftliche Fläche schließt sich im Nordosten an das untere Feld III an. Das geplante Siedlungsgebiet würde sechs Parzellen ausweisen mit Grundstücksgrößen zwischen 500, 700 und 1200 Quadratmetern Fläche. Auch dieser Beschluss fand einhellige Zustimmung.

Zur Entschlammung des Dorfweihers gab Bürgermeister Märkl die Details bekannt. Es handelt sich um eine Fläche von 1400 Quadratmetern, wobei voraussichtlich 1200 Kubikmeter Schlamm abzufahren sind. Zum Einsatz kommen ein so genannter Stelzenbagger und ein Raupenbagger. Mit zwei großen Betonrohren wird der Umleitungsbach überbrückt. Sie sollen nach den Baggerarbeiten wieder entfernt und gelagert werden.

Zur Abnahme des Schlammes sagte der Bürgermeister, dass schon eine größere Menge zugesagt worden sei, aber noch Restmengen frei seien. Der Schlamm würde mit Muldenkippern kostenlos zu den Feldern transportiert werden. Die Zufahrt dorthin müsse aber gewährleistet sein. Der Auftrag der Baggerarbeiten geht an die Firma Mailhammer in Obertaufkirchen zu einer Angebotssumme von 10460 Euro, bezogen auf die voraussichtliche Schlammmenge.

gth/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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