Dorffest Egglkofen:

Bürgermeister als Weißwurstverkäufer

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Egglkofen - Das Egglkofener Dorffest hat den ganzen Sonntag gedauert. Rathaus und Vereine des Dorfes sorgten für Jung und Alt, Bürgermeister als Weißwurstverkäufer inklusive.

Heiß brannte die Sonne schon am Vormittag auf den Platz vor der Arthur-Loischinger-Halle, und die schattigen Plätze unter den zahlreichen Sonnenschirmen waren gut besetzt. Die Fußballer hatten schon in der Nacht das Feuer unter der „Sau am Grill“ entzündet, und pünktlich zum Mittagessen kamen das zarte Fleisch und die knusprigen Krusten zum Salat auf die Teller.

Bürgermeister verkauft Weißwürste

Wer es nicht so schwer wollte, für den grillte Fußballvorstand Reinhold Weber die Schweinswürstel persönlich. Schon früh setzte sich Bürgermeister Johann Ziegeleder mit einer Maß Bier auf schattigem Gelände zur Ruhe: „Mia hamma unsana 100 Weißwürst olle vakaft,“ lobte er sich und seinen Stellvertreter, mit dem er diese köstliche bayrische Vormittagsspeise den Gästen zum Frühschoppen geboten hatte.

So war klar, dass an diesem Tag in vielen Haushalten die Küche kalt blieb, denn es war für alle viel angenehmer, ein paar Minuten vor den Essensausgaben zu stehen, als den ganzen Vormittag in der Küche zu kochen und zu bruzzeln. Ja, und die Unterhaltung mit den vielen Freunden machte ebenfalls großen Spaß. Viele Stunden begleiteten die Hofmarkmusikanten das Treiben mit den flotten Weisen ihrer Blasmusik.

Kurzweiliges Dorffest in Egglkofen

Bald nach dem Mittagessen ging die Veranstaltung in den Altennachmittag über, bei dem es für die über 65-Jährigen zusätzlich von der Gemeinde eine Maß Freibier gab. Das Kaffee und Kuchenbuffet der Landjugend Tegernbach versüßte auch am Nachmittag den Aufenthalt in der Halle und am Vorplatz. Und die Käsebrotzeiten der KSK fanden guten Absatz.

Viel für die Kinder geboten

Fröhlich jauchzten die Kinder in der großen Hüpfburg im Freien und die Jungmusikanten boten Jung und Alt viel Gaudi mit ihrer Wurfbude. Offene Augen und Münder erzeugte am Nachmittag Zauberclown Ricardo mit seinen Zaubertricks in der Halle, bei denen er seine jungen Zuschauer gerne als Assistenten mitwirken ließ. Riesige Seifenblasen ließ er dann durch den Wind über die Köpfe der Kinder fliegen, die zwar staunten, aber lieber danach sprangen und Freude an deren Zerplatzen hatten. So ging es den ganzen Tag in und an der Halle zu, und die Dorfgemeinschaft konnte im besten Einvernahmen wachsen.

Karlheinz Jaensch

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