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Dorferneuerung Salmanskirchen gestartet

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An der alten Dorfstraße haben die Bauarbeiten bereits im Mai begonnen.

Ampfing/Salmanskirchen - Die Verantwortlichen für die Dorferneuerung von Salmanskirchen sind nun zum Spatenstich angetreten. Die Baumaßnahmen sollen bis Oktober 2011 abgeschlossen sein.

Anwesend beim Spatenstich waren Bürgermeister Ottmar Wimmer mit dem Gemeinderat, Monika Hirl vom Amt für ländliche Entwicklung sowie die Herren des ausführenden Planungsbüros Wartner & Zeitzler aus Landshut und Armin Neudecker von der ausführenden Baufirma aus Mauerberg.

Bürgermeister Ottmar Wimmer dankte Monika Hirl, dass Salmanskirchen noch in das Verfahren mit aufgenommen wurde. "Viele, wollen die Dorferneuerung. Wir haben das Glück noch angesichts der wirtschaftlichen Lage mit dabei zu sein", sagte Bürgermeister Ottmar Wimmer. Die Planung habe viel Zeit in Anspruch genommen, zahlreiche Besichtigungen vor Ort seien nötig gewesen. Dabei hätten die Bürger mit Interesse daran teilgenommen und die Gelegenheit genutzt, ihre Wünsche einzubringen. "Aber jetzt geht es voran, die Ampel steht auf Grün", freute sich Ottmar Wimmer. Gedauert habe es deshalb solange, da noch verschiedene Genehmigungen eingeholt werden mussten für den Abbruch der alten Schmiede sowie die Hausnummern 8a und 10, die teilweise unter Denkmalschutz standen.

Die alte Schmiede wurde bereits abgerissen, bei der Hausnummer 10 wurden bereits die Fenster entfernt. Ebenfalls musste eine Stützmauer geplant und statisch berechnet werden, die später den Kirchenhang abstützen soll. "Die Anwohner sind überzeugt, dass hier etwas gutes geschieht", fuhr Wimmer fort.

Setzten den offiziellen Spatenstich: Bernhard Vilzmann (von links), Armin Neudecker, Helmut Wartner, Bürgermeister Ottmar Wimmer, Monika Hirl, Georg Köbinger, Günter Hargasser und Alois Wilhelm.

So wird der Bauträger Dorferneuerung folgende Kosten übernehmen: Dorfstraße und Dorfmitte, Perleshammerstraße, Gehwege und Buswendeplatz. Auf die Gemeinde werden Kosten für die Wasserversorgung, Teile der Regenentwässerung, Abbruch von Hausnummer 8a und 10 und der alten Schmiede sowie die Beleuchtung und die Brunnentechnik zukommen. Die gesamten Baukosten werden mit etwa 700.000 Euro beanschlagt. Auf die Gemeinde entfällt ein Anteil von etwa 400.000 Euro. Am neuen Buswendeplatz wird noch ein Übergang zum Spielplatz für die Kinder angelegt. Ebenfalls wird hier eine Entwässerungsmöglichkeit für das mit eingeschlossene Wiesengrundstück geschaffen.

Wie nötig diese ist, zeigte sich nach den starken Regenfällen vorige Woche. Ebenfalls wird an der Perleshammerstraße ein Schlamm- und Geröllfang hinzukommen, der den vom Regen mitgespülten Schlamm und Kies auffängt. In die Dorfstraße werden neben der normalen Straßenentwässerung zusätzlich Querrinnen eingebaut, da die Straße ein Gefälle von fünf bis sieben Prozent aufweist. Diese Rinnen sollen auf dem kürzesten Weg das Regenwasser ableiten. Die Gemeinde wird dafür sorgen, dass alle unterirdischen Leitungen zur Regenwasserableitung und Wasserversorgung den neuen Situationen angepasst und gegebenfalls neu verlegt werden.

Bei der Gestaltung der Dorfstraße wurde als optimale Lösung die Verwendung von Granitplatten und Granitkleinsteinpflaster empfohlen. Die Granitplatten werden als Gehweg flächenbündig mit der Fahrbahn verlegt. In der Dorfmitte wird ein Brunnen seinen Platz finden. Trotz des aufwendigen Ausbaus wird nur ein sogenannter "sparsamer Ausbau" auf die Anlieger umgelegt. Die Mehrkosten für die Pflasterung trägt die Gemeinde.

Bis Oktober soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Monika Hirl sicherte zu, das Bauvorhaben zügig in einem Paket durchzuführen. Ursprünglich war es geplant, in mehreren Abschnitten anzupacken, um den Bürgern und den Anliegern so wenig Unannehmlichkeiten wie möglich zu zumuten. Als Ansprechpartner für aufkommende Probleme während der Bauzeit wird Helmut Wartner, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner vom Planungsbüro Wartner & Zeitzler, darauf hinweisen, dass der Plan für die Dorferneuerung in der Bäckerei aushängt und sich die Bürger über die Bauabschnitte informieren können.

stn/Neumarkter Anzeiger

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